Das Musical Hamilton vor 10 Jahren: Wie sich die Wahrnehmung des kultigen Schauspiels verändert hat.
Nach Angaben von Vox: Das Musical Hamilton hat das Gesicht des Broadways radikal verändert, als es 2015 zum ersten Mal auf die Bühne kam. Die Geschichte eines der Gründerväter der USA unter Hip-Hop-Rhythmen zu erzählen, war ein mutiger Schritt von Lin-Manuel Miranda, der unglaublichen Erfolg brachte. Die Menschen standen Schlange, um diese Aufführung zu sehen. Das Musical erhielt zahlreiche Auszeichnungen und positive Kritiken von Kritikern und Medien.
2015 erschien die Originalaufnahme des Broadway-Casts, und 2020 wurde die gedrehte Version des Musicals auf Disney+ veröffentlicht. Jetzt wird der Film zum ersten Mal im Kino gezeigt, und die leidenschaftlichen Fans von Hamilton werden zweifellos im Kostüm aus der Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges erscheinen.
Der Einfluss des Musicals nach 10 Jahren
Daniel Pollack-Pelzner, Englisch- und Theaterdozent an der Portland State University, erklärte in einem Interview, wie das Erbe des Musicals eng mit der Obama-Administration verbunden ist und was während der Aufführung in Zeiten der zweiten Amtszeit von Trump spürbar ist.
Wie viel Zeit haben Sie damit verbracht, über Hamilton nachzudenken?
Diese Frage erinnert an das Meme, wie oft man über das Römische Reich nachdenkt. So oft wie täglich.
Politische Umwälzungen und deren Einfluss
Das Musical besteht aus zwei Akten, und ich denke, dass wir lange Zeit im ersten Akt von Hamilton gelebt haben, wo es Hoffnungen auf ein land gab, das für Einwanderer offen ist. In den letzten Jahren scheinen wir uns im zweiten Akt zu befinden, wo die Frage aufkommt: 'Kann das alles zerbrechen?'
“Hamilton teilte ihren ultimativen Glauben daran, andere zu beleidigen und einen Schuss zu bekommen.”
Lin-Manuel Miranda schuf dieses Musical basierend auf der Biografie von Alexander Hamilton, inspiriert von seinem eigenen Lebensweg.
Reaktionen auf das Musical
Zunächst wurde das Musical als elitär wahrgenommen, doch als die Aufnahme herauskam, wurde es zu einem echten Phänomen. Hamilton erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde zu einem wichtigen Teil der kulturellen Diskussionen, nicht nur unter Theaterbesuchern.
Wie war das Musical mit der Obama-Administration verbunden?
Die Aufführung war eng mit der Präsidentschaft Obamas verbunden, denn die ersten Zeilen ertönten im Weißen Haus. Miranda entlehnte Ansätze aus Obamas Reden für die musikalischen Stücke.
Welche Rolle spielte Hamilton während der Trump-Administration?
Nach den Wahlen wandten sich die Demokraten und die Schöpfer des Musicals an Trump und forderten ihn auf, die Werte Amerikas zu verteidigen, was jedoch zu Spannungen und Ablehnung des Musicals führte.
“Wenn ich es sehe, sehe ich weniger diese Art der Feier Amerikas und mehr ein Gefühl dafür, wie schnell der amerikanische Traum zerbrechen kann.”
Im Laufe der Zeit stellte sich die Frage nach der Wirksamkeit der Botschaft des Musicals. Während der Black Lives Matter-Bewegung gab es Kritiker, die behaupteten, Hamilton sei kein idealer progressiver Held.
Zusammenfassungen und offene Fragen
Die letzten Worte des Musicals fragen: 'Wie ist das passiert?', was viele Fragen offen und aktuell für das moderne Amerika lässt.
Zehn Jahre nach der Premiere von Hamilton bleibt das Musical ein bedeutendes kulturelles Phänomen. Sein Einfluss auf die Gesellschaft zeigt sich nicht nur im Theaterraum, sondern auch in breiteren sozialen und politischen Diskursen. Zweifel an der Progressivität der Darstellungen in der Geschichte Kanadas, über die heute gesprochen wird, unterstreichen die Komplexität der Themen, die das Musical anspricht. Indem es die Bedeutung der Geschichte für die Gegenwart betont, stellt Hamilton immer wieder aktuelle Fragen zu Identität und Werten Amerikas.
Lesen Sie auch
- Einmalzahlung zum Unabhängigkeitstag: Diese Ukrainer erhalten staatliche Unterstützung
- Selbstaussaat-Bäume auf dem Grundstück entfernen: Wann Grundstückseigentümer in der Ukraine mit Bußgeldern rechnen müssen
- Wie Väter mit vielen Kindern der Einberufung entgehen können: Ein legaler Weg zur Zurückstellung
- Gipfel-Protest in Genf eskaliert: Polizei setzt Tränengas ein
- Seit 20 Jahren lebt sie in der Ukraine: Eine Polin schreibt ein Buch und räumt mit Klischees auf
- Neuregelung 2026: Höhere Zahlungen für Ukrainer mit Behinderungsgrad III

