Angler aufgepasst: Ab 15. Februar gilt in der Ukraine ein Hecht-Fangverbot.
Hechtschonzeit in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine tritt ab dem 15. Februar 2023 ein Fangverbot für Hechte in Kraft. Grund dafür ist die bevorstehende Laichzeit der Fische. Die Schonzeit erstreckt sich bis zum 31. März und soll die Fortpflanzung dieser Art schützen, um Schäden an der Artenvielfalt zu vermeiden. Während dieser Zeit ist der Fang von Hechten untersagt, um den Bestand zu sichern. Nach Ablauf des Verbots gelten weiterhin bestimmte Einschränkungen für Angler.
Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Geldbußen bewegen sich je nach Schwere des Verstoßes zwischen 34 und 85.000 Hrywnja. Das ukrainische Recht unterscheidet dabei folgende Kategorien:
- Bei geringfügigen Verstößen: 34 bis 170 Hrywnja;
- Bei schwerwiegenden Verstößen: 340 bis 680 Hrywnja;
- Bei erheblichen Schäden: 17.000 bis 85.000 Hrywnja.
Zusätzlich kann ein Verstoß während der Laichzeit sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Das zeigt, wie ernst die Behörden den Schutz der Fischbestände nehmen.
Laichzeit und Fangmengen
Der genaue Zeitpunkt der Hechtlaichzeit hängt von der Wassertemperatur ab. Sie beginnt, wenn das Wasser auf +3 bis 5 Grad Celsius erwärmt ist. Nach dem Ende der Laichzeit dürfen Angler wieder Hechte fangen, allerdings gelten dann tägliche Höchstmengen: maximal 3 Kilogramm pro Person, zuzüglich eines Hechtes mit einer Mindestlänge von 50 Zentimetern. Diese Regelung dient dem Erhalt des Hechtbestands und der ökologischen Balance in den ukrainischen Gewässern.
Das Laichverbot für Hechte ist ein zentraler Bestandteil der ukrainischen Umweltpolitik. Es zielt darauf ab, die Artenvielfalt zu schützen und natürliche Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften. Angesichts der wichtigen Rolle des Hechts in aquatischen Ökosystemen ist die Einhaltung dieser Vorschriften entscheidend für den langfristigen Erhalt der Population. Solche Maßnahmen könnten auch als Vorbild für den Schutz anderer Fischarten und Ökosysteme dienen.
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