Immobilienpreise 2026: So viel kostet der Quadratmeter in Kiew und Lwiw.
Immobilienmarkt 2026: Aktuelle Preise in Kiew und Lwiw im Vergleich
Nach Angaben von Novyny.live: Zu Beginn des Jahres 2026 zeigt sich der Immobilienmarkt in Kiew und Lwiw weiterhin von einer dynamischen Seite mit steigenden Preisen. Ein wesentlicher Treiber ist das staatliche Förderprogramm 'єОселя', das die Nachfrage nach Neubauwohnungen hoch hält und für anhaltende Aktivität im Segment der Neubauten sorgt.
Die aktuellen Zahlen vom 15. Januar 2026 zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Im teuren Petschersk-Bezirk Kiews liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 115.000 UAH. Deutlich günstiger sind die Bezirke Schewtschenko mit 73.800 UAH und Podil mit 66.100 UAH. Als preiswertester Stadtteil der Hauptstadt gilt Desnjanskyj, wo ein Quadratmeter im Schnitt 34.700 UAH kostet. Auch in den Vororten variieren die Preise: In Hostomel sind es 29.800 UAH, während in Irpin bereits 42.900 UAH fällig werden.
In Lwiw setzt sich der Aufwärtstrend ebenfalls fort. Der Bezirk Halyzkyj führt mit einem Spitzenwert von 152.000 UAH pro Quadratmeter die Liste der teuersten Viertel an. Die günstigsten Immobilien finden sich im Bezirk Salisnytschnyj (55.100 UAH) und im Bezirk Sykhiv (55.300 UAH).
Marktentwicklung und Expertenmeinung
Die Bautätigkeit bleibt hoch: Projektentwickler errichten weiterhin neue Wohnkomplexe, vor allem in den Großstädten. Dies könnte das knappe Angebot auf dem Bestandsmarkt teilweise ausgleichen, wie die Expertin Marina Kuz betont.
„Der Preisanstieg in Kiew und Lwiw spiegelt die allgemeinen Markttrends wider, insbesondere die erhöhte Nachfrage nach Neubauten.“ — Marina Kuz
Zusammenfassend zeigt der Immobilienmarkt zu Jahresbeginn 2026 eine große Preisspanne, die stark von der Lage abhängt. Während in zentralen Lagen Höchstpreise erzielt werden, bieten Vororte und bestimmte Stadtviertel in Lwiw noch vergleichsweise erschwingliche Optionen. Die unterschiedlichen Preisklassen eröffnen Kaufinteressenten mit verschiedenen Budgets Möglichkeiten und könnten so die weitere Marktentwicklung in den Regionen vorantreiben.
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