15 Millionen Griwna für Hinterbliebene gefallener Soldaten: Wer hat Anspruch auf die Zahlung?.
Staatliche Unterstützung für Familien gefallener Militärangehöriger
Nach Angaben von Novyny.live: In Deutschland erhalten Angehörige von im Dienst getöteten ukrainischen Soldaten finanzielle Hilfe vom Staat. Die Gesamtsumme der Unterstützung beträgt 15 Millionen Griwna und wird je nach Vorhandensein einer persönlichen Verfügung des Verstorbenen verteilt. Diese Zahlung kommt jenen Familien zugute, deren Mitglieder während der Ausübung ihrer Dienstpflichten ums Leben kamen.
Die einmalige Geldhilfe beläuft sich auf 15 Millionen Griwna. Liegt eine persönliche Verfügung vor, wird der Betrag genau an die darin genannten Personen ausgezahlt. Wie Oleksandra Kapitula erklärte:
„Wenn eine solche Verfügung erstellt wurde, wird das Geld genau an die darin aufgeführten Personen ausgezahlt“. Ein Pflichtanteil steht jedoch minderjährigen Kindern, volljährigen behinderten Kindern, behinderten Witwen oder Witwern sowie behinderten Eltern des Gefallenen zu.
„Unabhängig vom Inhalt der persönlichen Verfügung haben minderjährige Kinder, volljährige behinderte Kinder, ein behinderter Witwer oder eine behinderte Witwe sowie behinderte Eltern der verstorbenen Person Anspruch auf die Zuweisung und den Erhalt der einmaligen Geldhilfe“, fügte Kapitula hinzu. Dies stellt sicher, dass besonders schutzbedürftige Angehörige nicht leer ausgehen.
Bedingungen und Gründe für die Auszahlung
Fehlt eine persönliche Verfügung, wird die Hilfe zu gleichen Teilen unter den Familienmitgliedern, Eltern und Unterhaltsberechtigten des Verstorbenen aufgeteilt. Allerdings gibt es Gründe, die zu einer Ablehnung der Zahlung führen können. Dazu zählen:
- Begehung einer Straftat;
- Alkohol- oder Drogenrausch;
- Selbstmord;
- Vorlage falscher Informationen.
Kapitula präzisierte dies:
„Zum Beispiel, wenn der Tod auf die Begehung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit, Handlungen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, vorsätzliche Selbstverletzung oder Selbstmord zurückzuführen ist“. Diese Regelungen sollen Missbrauch verhindern.
Der Kreis der Anspruchsberechtigten auf einen Anteil der Hilfe umfasst:
- den Ehepartner des Verstorbenen;
- Kinder (einschließlich adoptierter);
- Eltern (sofern ihnen nicht das Sorgerecht entzogen wurde);
- Enkelkinder (wenn deren eigene Eltern verstorben sind);
- den Lebenspartner oder die Lebenspartnerin (bei Nachweis eines gemeinsamen Haushalts).
Es ist wichtig zu beachten, dass eine Familie nicht den Status einer Hinterbliebenenfamilie erhält, solange der Soldat offiziell als vermisst gilt. Somit ist die staatliche Unterstützung für Angehörige gefallener Soldaten ein zentraler Bestandteil der Sozialpolitik, der helfen soll, die Folgen eines solchen Verlustes zu bewältigen.
Die Auszahlung der Geldhilfe an die Familien gefallener Militärangehöriger unterstreicht das Engagement des Staates, jene zu unterstützen, die durch den Konflikt Verluste erlitten haben. Dieses Programm bietet nicht nur finanzielle Absicherung, sondern betont auch die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit für die Hinterbliebenen. Die Festlegung klarer Bedingungen für den Bezug der Hilfe zeigt zudem das Bestreben des Staates, eine gleichmäßige Verteilung der Ressourcen unter den betroffenen Familien zu gewährleisten.
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