Pokrowsk im Fokus: Russland greift ukrainische Stellungen an einem Tag 66 Mal an.

Pokrowsk im Fokus: Russland greift ukrainische Stellungen an einem Tag 66 Mal an
Pokrowsk im Fokus: Russland greift ukrainische Stellungen an einem Tag 66 Mal an

Lage an der Front

Nach Angaben von UATV: Am 20. Juni 2023 griff die russische Armee die Stellungen der ukrainischen Verteidigungskräfte 66 Mal an. Besonders heftig war die Lage bei Pokrowsk, wo es zu zahlreichen Gefechten kam. Auch an den Frontabschnitten Lyman, Slowjansk, Kostjantyniwka und Huljajpole wurde gekämpft. Die ukrainischen Streitkräfte halten ihre Stellungen und wehren die Angriffe weiterhin ab.

Als Antwort auf die Aggression haben ukrainische Soldaten strategisch wichtige Ziele in den vorübergehend besetzten Gebieten getroffen. Dabei wurden folgende Objekte beschädigt oder zerstört:

  • eine Straßenbrücke über die Meerenge von Henitschesk, was die Nachschubwege der Besatzer deutlich erschweren dürfte;
  • vier Gaskompressorstationen auf der Krim;
  • Anlagen des unterirdischen Gasspeichers Hlebowo am Kap Tarchankut;
  • ein Flugabwehrsystem 'Pantsir-S' in der Region Saporischschja.

Verluste und Gebietskontrolle

Allein am vergangenen Tag wurden 1.240 russische Soldaten getötet. Seit Beginn der Großinvasion hat Russland damit insgesamt über 1 Million 390 Tausend Angehörige seiner Streitkräfte verloren. Dmytro Snjahyrjow, ein Vertreter der ukrainischen Verteidigungskräfte, bestätigte zudem, dass die Städte Lyman und mehrere andere Ortschaften weiterhin unter ukrainischer Kontrolle stehen. Die anhaltenden Kämpfe zeigen, wie intensiv und angespannt die Lage in der Region nach wie vor ist.

Die Gefechte zwischen ukrainischen und russischen Einheiten bleiben auf einem hohen Intensitätsniveau. Die erfolgreichen Schläge gegen wichtige Infrastruktur in den besetzten Gebieten verdeutlichen, wie die Ukraine versucht, die Angriffsfähigkeit des Gegners zu schwächen. Die hohen Personal- und Materialverluste auf russischer Seite lassen darauf schließen, dass der Konflikt für Moskau äußerst verlustreich bleibt – was den weiteren Kriegsverlauf beeinflussen könnte.


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