Neue Frontberichte: Ukrainische Armee wehrt 70 russische Angriffe an einem Tag ab – Moskaus Verluste übersteigen 1,42 Millionen Soldaten.

Neue Frontberichte: Ukrainische Armee wehrt 70 russische Angriffe an einem Tag ab – Moskaus Verluste übersteigen 1,42 Millionen Soldaten
Neue Frontberichte: Ukrainische Armee wehrt 70 russische Angriffe an einem Tag ab – Moskaus Verluste übersteigen 1,42 Millionen Soldaten

Kampfgeschehen am 13. Juli 2023: Ein Überblick

Nach Angaben von UATV: Am 13. Juli 2023 griff die russische Armee die Stellungen der ukrainischen Streitkräfte (im Folgenden ZSU) insgesamt 70 Mal an. Besonders heftig waren die Kämpfe im Süden der Region Sloboda sowie am Abschnitt Pokrowsk. Allein an diesem Tag konnten die ukrainischen Verteidiger nach eigenen Angaben 1.600 russische Soldaten ausschalten. Seit dem Beginn der großflächigen Invasion hat die russische Armee damit mehr als 1,42 Millionen Angehörige verloren – eine Zahl, die die Dimension des Konflikts verdeutlicht.

Lage an der Front

Im südlichen Teil der Region Sloboda versuchten die Angreifer mehrfach, die Staatsgrenze zu durchbrechen. Die meisten Attacken wurden jedoch am Abschnitt Pokrowsk registriert, wo die ZSU alle Angriffe abwehren konnten. Bei den Gefechten wurden unter anderem folgende russische Waffensysteme zerstört:

  • 5 Kampfpanzer
  • 3 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 58 Artilleriegeschütze
  • 1 Mehrfachraketenwerfer
  • 4 Luftabwehrsysteme

„Die Artillerie ist der Gott des Krieges. Meiner Meinung nach entkommt man ihr nicht. Sie holt einen immer ein. Wenn die 120er nicht trifft, dann wird die 155er ihr Ziel ganz sicher finden.“

Geschützführer der 8. Artilleriebrigade 'Harmasch' mit dem Rufnamen 'Dobryj'

Der Militärexperte Dmytro Snehirjow berichtete, dass die Gefechte derzeit in bebautem Gebiet stattfinden. Die Besatzer versuchten, die Stellungen der ukrainischen Verteidigungskräfte an mehreren Stellen zu durchbrechen. Dies wertet er als Zeichen für eine Intensivierung der Kämpfe in städtischen Räumen, was die Situation für beide Konfliktparteien verkompliziere.

Ein Sprecher der 66. eigenständigen mechanisierten Brigade, benannt nach Fürst Mstyslaw dem Tapferen, merkte ergänzend an: „Mit dem Einsetzen des Sommerwetters glauben die Russen weiterhin hartnäckig, dass das dichte Grün (‚Seljonka‘) sie vor den ukrainischen Drohnen schützt.“ Diese Aussage zeigt, wie der Gegner versucht, sich den neuen Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld anzupassen.

Die Lage an der Front ist weiterhin äußerst angespannt. Die Kämpfe beeinflussen den gesamten Verlauf des Konflikts. Die ukrainischen Streitkräfte beweisen weiterhin ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Fähigkeit, Angriffe abzuwehren – während die russische Armee hohe Verluste hinnehmen muss.

Die jüngsten Ereignisse deuten auf eine zunehmende Intensität der Gefechte hin, insbesondere in urbanen Gebieten. Dies könnte zu mehr Opfern unter der Zivilbevölkerung führen und die ohnehin schwierige humanitäre Lage weiter verschlechtern. In diesem Umfeld der Eskalation suchen beide Seiten nach neuen strategischen Ansätzen, was die anhaltende Dauer des Krieges und seine weitreichenden Folgen für die gesamte Region unterstreicht.


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