Sibirga: Russlands Angriff auf US-Fabrik in der Ukraine beendet jeden Dialog.
Stellungnahme des ukrainischen Außenministers
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibirga hat den jüngsten russischen Angriff auf eine amerikanische Fabrik in der Oblast Sumy scharf verurteilt. Sein zentrales Argument: Moskau kann nicht gleichzeitig über wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA verhandeln und deren Betriebsstätten bombardieren. Der Angriff vom 21. Februar zielte bewusst auf ein ziviles Objekt ohne militärische Bedeutung, was die Absichten Russlands weiter in Frage stellt. Solche Aktionen untergraben jede Grundlage für Vertrauen und Kooperation.
Das angegriffene Werk, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region, war bereits in den 1990er Jahren in Betrieb gegangen. Sibirga wies darauf hin, dass Russlands aggressive Handlungen – darunter über 30 Beschüsse in der Oblast Dnipropetrowsk allein – ein klares Zeichen für die Missachtung internationaler Normen und Spielregeln der Wirtschaft seien. Dieses Vorgehen ist Teil einer systematischen Eskalation.
'Moskau kann nicht mit den Vereinigten Staaten über einen Wirtschaftsdialog sprechen und gleichzeitig Produktionsstätten angreifen, die den USA gehören.' Andrij Sibirga
Die gezielten Attacken auf Wirtschaftsziele, insbesondere auf im ausländischen Besitz befindliche Unternehmen, bergen erhebliches Konfliktpotenzial für die internationalen Beziehungen. Die ukrainische Regierung appelliert an die Weltgemeinschaft, diese Verstöße gegen das Völkerrecht klar zu benennen und Konsequenzen folgen zu lassen. Nur eine entschlossene Reaktion kann die regionale Stabilität wahren und internationale Wirtschaftsinteressen schützen. Andernfalls riskiert man eine weitere Erosion der globalen Sicherheitsarchitektur.
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