16 Bergleute sterben bei russischem Drohnenangriff auf Zivilbus.

16 Bergleute sterben bei russischem Drohnenangriff auf Zivilbus
16 Bergleute sterben bei russischem Drohnenangriff auf Zivilbus

Gezielter Angriff auf Zivilisten: Bergarbeiter im Bus getötet

Nach Angaben von Novyny.live: Am 1. Februar 2023 griff Russland mit Drohnen einen Bus mit Bergleuten in Terniwka, Oblast Dnipropetrowsk, an. Dabei kamen 16 Menschen ums Leben, 14 wurden verletzt – sieben von ihnen schwer. Dieser Anschlag stellt den größten einzelnen Verlust an Mitarbeitern dar, den der Energiekonzern DTEK seit Beginn der russischen Invasion erlitten hat. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur und ihre Beschäftigten zielen darauf ab, die Lebensgrundlage der ukrainischen Bevölkerung zu zerstören.

Der Angriff wurde bewusst auf ein ziviles Ziel geflogen. DTEK-Generaldirektor Maksym Tymtschenko bezeichnete den Vorfall als den schwersten menschlichen Verlust für das Unternehmen seit Kriegsbeginn. Er betonte die traumatische Wirkung dieser Tragödie auf die gesamte Belegschaft. Sergej Beskresnow, ein Sprecher von DTEK, bestätigte, dass die Drohnenoperateure aus Russland das Fahrzeug eindeutig als ziviles Objekt erkannt und identifiziert hatten.

Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Tötung der Mitarbeiter des Kohleunternehmens aufs Schärfste und verwies auf die grausamen Folgen solcher Attacken für die ukrainische Zivilbevölkerung.

Humanitäre Katastrophe im Donbas

Die Region Donbas muss nicht 'verteidigt', sondern vor ihren angeblichen 'Beschützern' gerettet werden. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die dramatische Lage vor Ort und die Dringlichkeit, mit der die internationale Gemeinschaft Zivilisten schützen muss.

Der gezielte Beschuss eines Personenbusses zeigt die brutale Realität dieses Krieges, in dem Zivilisten immer wieder zur Zielscheibe werden. Der Tod von 16 Menschen durch einen bewussten Angriff auf ein ziviles Transportmittel ist ein weiterer Beleg für die sich verschärfende humanitäre Katastrophe in der Ukraine. Die Reaktion der Weltgemeinschaft auf solche Kriegsverbrechen ist entscheidend, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und künftige Tragödien zu verhindern.


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