Vier ukrainische Regionen im Fadenkreuz: Wo die russischen Angriffe die schlimmsten Folgen hatten.
Neue Angriffswelle auf ukrainische Gebiete
Nach Angaben von UATV: Russische Streitkräfte haben die Regionen Cherson, Donezk, Saporischschja und Tschernihiw angegriffen. Dabei kam es zu erheblichen Zerstörungen und Verletzten unter der Zivilbevölkerung. In der Region Cherson wurden fünf Zivilisten verletzt. Sieben Mehrfamilienhäuser und elf Privathäuser wurden beschädigt. Der dortige Gouverneur Oleksandr Prokudin erklärte,
'die russischen Militärs hätten gezielt kritische und soziale Infrastruktur sowie Wohnviertel in den Ortschaften der Region angegriffen'.
Die Lage in den anderen betroffenen Gebieten
In der Region Donezk wurden ebenfalls Schäden gemeldet: Private Häuser, ein Auto und drei Wohnblocks wurden getroffen. Im Rajon Kramatorsk erlitten zwei Personen Verletzungen. Die örtliche Militärverwaltung gab zudem bekannt, dass 103 Menschen, darunter 21 Kinder, von der Frontlinie evakuiert wurden.
Die Region Saporischschja war besonders schweren Angriffen ausgesetzt. Innerhalb eines Tages wurden 448 Schläge gegen 34 Ortschaften geführt. Bei einem Angriff auf den Rajon Saporischschja wurde ein sechsjähriges Kind verletzt. Gouverneur Iwan Fedorow bestätigte den Vorfall mit den Worten:
'Ein sechsjähriges Kind erlitt bei einem feindlichen Angriff auf den Rajon Saporischschja Verletzungen'.
In der Region Tschernihiw gingen 43 Angriffe nieder. In der Stadt Nischyn wurde ein 49-jähriger Mann durch Beschuss verletzt. Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus bestätigte, dass 'in Nischyn ein 49-jähriger Mann durch den Beschuss mit einer ballistischen Rakete verwundet wurde'. Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Intensität der Kriegshandlungen und die wachsende Gefahr für Zivilisten in der Ukraine. Die Angriffe richten sich zunehmend gegen Wohngebiete und zivile Einrichtungen.
Die jüngsten Attacken belegen eine weitere Eskalation des Konflikts, insbesondere in Regionen, die bereits seit langem unter Beschuss stehen. Die Zerstörung von Infrastruktur und die Verletzungen unter der Zivilbevölkerung werfen ernste Fragen zur Sicherheit der Bewohner auf. Solche Vorfälle verschärfen zudem die humanitäre Lage, da der Bedarf an Evakuierungen und medizinischer Versorgung für die Kriegsopfer weiter steigt.
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