Energieinfrastruktur in Odessa getroffen: Über 68.000 Haushalte ohne Strom.
Schwerer Angriff auf kritische Versorgung
Nach Angaben von Novyny.live: Am 21. Februar 2023 griff Russland die Energieinfrastruktur von Odessa an und beschädigte dabei eine Anlage von DTEK 'Odeski elektromerezhi' schwer. Die Attacke hinterließ massive Zerstörungen, bei denen Teile der Konstruktion komplett eingestürzt sind. Die Reparaturarbeiten werden lange dauern und die Stromversorgungslage in der gesamten Region erheblich belasten. Solche Angriffe auf die Zivilinfrastruktur sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges.
Stromausfälle in weiten Teilen der Stadt
Infolge des Beschusses wurden zahlreiche Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, insbesondere in den Stadtteilen Chadschybej und Kyjiw. Aktuell sind weiterhin mehr als 68.000 Kunden ohne Elektrizität. Immerhin konnte die Versorgung für 30.500 Familien im Kyjiw-Bezirk wiederhergestellt werden, nachdem dieser bereits am 17. Februar angegriffen worden war.
Um den betroffenen Bewohnern zu helfen, sind in verschiedenen Vierteln sogenannte 'Punkte der Unbeugsamkeit' in Betrieb. Diese stellen die Menschen mit lebenswichtigen Ressourcen wie Wärme, Licht und Wasser während der durch die Angriffe ausgelösten Energiekrise versorgt. Die Lage in Odessa bleibt angespannt, alle Anstrengungen konzentrieren sich nun auf die Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur.
Dieser Vorfall zeigt erneut die extreme Verwundbarkeit der ukrainischen Energieversorgung, die im Kriegsverlauf systematisch angegriffen wird.
Die Zerstörung von Kraftwerken und Netzen beeinträchtigt nicht nur den Alltag der Zivilbevölkerung, sondern gefährdet die gesamte Stabilität der regionalen Stromversorgung. Ein zügiger Wiederaufbau der Infrastruktur ist überlebenswichtig für das Funktionieren der Stadt und das Wohlergehen ihrer Einwohner.
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