Russische Drohnen treffen Krywyj Rih: Dutzende Wohnhäuser und Schulen beschädigt.

Russische Drohnen treffen Krywyj Rih: Dutzende Wohnhäuser und Schulen beschädigt
Russische Drohnen treffen Krywyj Rih: Dutzende Wohnhäuser und Schulen beschädigt

Schwere Angriffe auf die Industriestadt

Nach Angaben von TSN.ua: Am 6. März 2023 griffen russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen die Stadt Krywyj Rih im Gebiet Dnipropetrowsk an. Die ukrainische Luftabwehr konnte 23 der Angriffsdrohnen abschießen. Dennoch wurden drei Personen, darunter ein Kind, verletzt. Der Angriff richtete erhebliche Schäden an: Etwa 30 Wohnhäuser, vier Bildungseinrichtungen und ein Infrastrukturobjekt wurden beschädigt.

Die detaillierten Schadensmeldungen der Behörden zeigen das Ausmaß. Alexander Ganscha listete folgende getroffene Ziele auf:

  • Mehrfamilienhäuser
  • Ein Lyzeum
  • Ein Industrieunternehmen
  • Ein Infrastrukturobjekt

Alexander Wilkul gab eine vorläufige Schadensbilanz bekannt. Demnach waren betroffen:

  • etwa 30 Wohngebäude
  • vier Bildungseinrichtungen
  • ein Infrastruktur- und Geschäftsobjekt
  • ein privates Unternehmen

Weitreichende Angriffsserie in der Region

Der Angriff auf die Region Dnipropetrowsk beschränkte sich nicht auf Krywyj Rih. Auch die Städte Nikopol sowie die Gemeinden Myriwska und Pokrowska wurden getroffen. Diese koordinierten Schläge sind Teil der anhaltenden russischen Aggression, die gezielt die zivile Infrastruktur und das Leben der Bevölkerung bedroht. Zwar gab es bei diesen Angriffen keine Todesopfer, doch die Zerstörungen im Stadtgebiet sind massiv und belasten die ohnehin kriegsgebeutelte Bevölkerung zusätzlich.

Dieser Angriff unterstreicht die Eskalation in der Ukraine, bei der zivile Objekte immer wieder zum Ziel militärischer Handlungen werden. - Alexander Ganscha

Die Beschädigung von Schulen und kritischer Infrastruktur verschärft die humanitäre Lage vor Ort erheblich. Die erfolgreiche Abwehr eines Großteils der Drohnen durch die ukrainischen Verteidigungskräfte zeigt zwar deren Wirksamkeit, doch die ständige Bedrohung für Zivilisten bleibt extrem hoch. Die Angriffe auf Wohngebiete und Bildungseinrichtungen verletzen das Völkerrecht und zielen darauf ab, das normale Leben in der Ukraine zu zermürben.


Lesen Sie auch

Werbung