Russischer Drohnenangriff auf Lwiw trifft zivile Ziele.
Drohnenangriff in den Morgenstunden
Nach Angaben von TSN.ua: Am 15. Januar griffen russische Streitkräfte die westukrainische Stadt Lwiw mit einer Kampfdrohne an. Der Angriff beschädigte einen Kinderspielplatz sowie Gebäude in drei Stadtteilen. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten oder Todesopfer unter der Zivilbevölkerung.
Der Vorfall ereignete sich zwischen 06:07 und 06:50 Uhr an der Stepan-Bandera-Straße. Die Explosion zerstörte den Spielplatz komplett und ließ Fenster in Wohnhäusern, an der Polytechnischen Universität Lwiw, einer Schule und einem College bersten. Insgesamt wurden durch die Druckwelle mehr als 50 Fensterscheiben zerstört.
Stellungnahmen und Folgen
Die Stadtverwaltung hatte bereits vor dem Angriff vor der Gefahr durch unbemannte Flugobjekte gewarnt. Maxim Kosyzkyj, der Leiter der Gebietsstaatsverwaltung Lwiw, erklärte:
„Heute hat der Feind das Zentrum von Lwiw angegriffen.“ - Maxim Kosyzkyj
Lwiws Bürgermeister Andrij Sadowyj fügte hinzu, die Drohne sei etwa 40 bis 45 Meter vor dem Denkmal für Stepan Bandera detoniert. Er kündigte die sofortige Beseitigung der Schäden an:
„Wir haben mit der Aufräumarbeit begonnen.“ - Andrij Sadowyj
Er merkte zudem an, dass die Kinder an diesem Tag einen „etwas freieren Tag“ haben würden, da der Schulbetrieb beeinträchtigt sei.
Die Lage wird fortlaufend überwacht, die Aufräumarbeiten dauern an.
Dieser Angriff auf Lwiw erfolgte vor dem Hintergrund einer weiteren Eskalation des Krieges in der Ukraine. Er zeigt, dass russische Angriffe auch auf westliche Regionen des Landes zielen und dabei zivile Infrastruktur nicht verschonen. Der Einsatz von Drohnen gegen städtische Gebiete unterstreicht die ständige Bedrohung, der ukrainische Städte ausgesetzt sind, und erfordert eine hohe Alarmbereitschaft.
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