Russischer Angriff mit 'Shahed'-Drohne trifft Personenzug in Mykolajiw.

Russischer Angriff mit 'Shahed'-Drohne trifft Personenzug in Mykolajiw
Russischer Angriff mit 'Shahed'-Drohne trifft Personenzug in Mykolajiw

Zug in Mykolajiw unter Beschuss

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Stadt Mykolajiw am 4. März wurde ein Personenzug getroffen. Eine iranische 'Shahed'-Drohne schlug in einen Waggon ein und verursachte einen Brand. Ein Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden bestätigten Schäden an der Verkehrsinfrastruktur. Derartige Angriffe auf zivile Ziele sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges und verletzen das humanitäre Völkerrecht.

Der Vorfall ereignete sich im Rahmen zweier Luftalarme in Mykolajiw, die von 07:16 bis 08:19 Uhr und von 08:40 bis 08:54 Uhr ausgelöst wurden. Diese Angriffe waren Teil einer großangelegten nächtlichen Offensive russischer Streitkräfte in mehreren Regionen. In der Nacht zum 4. März wurden die Gebiete Sumy, Charkiw, Odessa und Dnipropetrowsk angegriffen. Insgesamt kamen dabei 149 Kampfdrohnen zum Einsatz, darunter 100 vom Typ 'Shahed'.

Bereits am 2. März hatte ein russischer Angriff auf einen Personenzug im Gebiet Dnipropetrowsk, im Raum Krywyj Rih, einen Todesopfer gefordert.

Vitalij Kim, der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Mykolajiw, erklärte: 'Infolge des Angriffs mit „Shahed“-Drohnen wurde ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur beschädigt. Es entstand ein Brand. Ein Mann hat leichte Verletzungen erlitten und wurde hospitalisiert. Alle Rettungsdienste sind im Einsatz.'

Der Vorfall unterstreicht die ständige Gefahr, der die Zivilbevölkerung in der Ukraine ausgesetzt ist, und die gezielten Angriffe auf zivile Infrastruktur wie den Bahnverkehr.

Der Beschuss des Zuges in Mykolajiw ist Teil einer anhaltenden russischen Kampagne, bei der Drohnen systematisch gegen zivile Ziele eingesetzt werden. Unter der ständigen Bedrohung aus der Luft befinden sich ukrainische Regionen, insbesondere strategisch wichtige, in permanenter Alarmbereitschaft. Dies erfordert nicht nur schnelles Handeln der Rettungskräfte, sondern auch erhöhte Wachsamkeit der Bevölkerung in Verkehrsmitteln und an öffentlichen Orten.


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