Russischer Angriff auf Tierheim in Saporischschja: 13 Hunde getötet.
Ein verheerender Angriff auf wehrlose Tiere
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Saporischschja am 6. Februar wurde auch ein Tierheim getroffen. Der Angriff forderte unter den Tieren schreckliche Opfer: 13 Hunde starben, sieben weitere konnten verletzt geborgen werden. Dieser Vorfall löste in der Bevölkerung tiefe Bestürzung und große Anteilnahme aus.
Nach dem Einschlag fanden Helferinnen und Helfer 13 tote Hunde vor. Einige der verletzten Tiere wurden zwar noch schnellstmöglich in eine Tierklinik gebracht, konnten aber nicht mehr gerettet werden. Sieben weiteren Hunden konnte die dringend benötigte tierärztliche Versorgung zuteilwerden.
Leider haben 13 Hündchen ihr Leben verloren. Einige wurden noch schnell in die Tierklinik gebracht, aber es war nicht mehr möglich, sie zu retten. Allen anderen Verletzten, das sind sieben Tiere, wird jetzt geholfen.
Regina Charchenko, Vertreterin des Tierheims
Überwältigende Solidarität und Hilfsbereitschaft
Die schockierende Nachricht führte zu einer enormen Welle der Unterstützung. Für das betroffene Tierheim wurden bereits über 1,5 Millionen Hrywnja (umgerechnet etwa 35.000 Euro) gespendet. Die Tierschutzorganisation UAnimals beteiligte sich an der Hilfsaktion. Auch die Stadtverwaltung sagte finanzielle Unterstützung für gemeinnützige Organisationen zu, die sich um die betroffenen Tiere kümmern – ein wichtiges Signal in dieser schwierigen Zeit.
Diese schrecklichen Bilder zerreißen einem einfach das Herz, denn das ist ein Tierheim. Tiere verdienen es nicht, getötet zu werden. Weder im Krieg noch im Frieden. Sie verdienen es, in Wärme und Liebe zu leben.
Regina Charchenko, Vertreterin des Tierheims
Diese Tragödie zeigt auf schmerzhafte Weise, wie der Krieg auch die wehrlosesten Geschöpfe trifft. Die Reaktion der Öffentlichkeit und der Einsatz von Organisationen wie UAnimals machen jedoch deutlich, dass die Gesellschaft bereit ist, den tierischen Opfern des Konflikts beizustehen. Die finanzielle und medizinische Hilfe beweist, dass Menschen auch unter den widrigsten Umständen ihre Verantwortung für andere Lebewesen, darunter auch herrenlose Tiere, nicht vergessen.
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