Tierheim in Saporischschja von russischem Angriff getroffen: Hunde sterben, Helferin verletzt.
Beschuss eines Tierheims für herrenlose Hunde
Nach Angaben von UATV: Bei einem Angriff der russischen Armee auf ein Tierheim für herrenlose Hunde in Saporischschja kamen am 6. Februar 2023 mehr als zehn Tiere ums Leben, mehrere Dutzend wurden verletzt. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich über 500 Hunde und Katzen in der Einrichtung. Eine freiwillige Helferin wurde von Splittern getroffen und erlitt Verletzungen.
Augenzeugen des Vorfalls waren Irina und Oleksandr, die die Geschehnisse schilderten.
„Ein starkes Dröhnen. Dann eine Explosion: Alles stürzte ein, es fing an zu brennen. Danke an Oleksandr – er kam angerannt und löschte das Feuer.“, berichtete Irina. Oleksandr erzählte:
„Explosion. Feuerlöscher, ich renne hierher – die Tür ist wie Papier zusammengeknüllt, voller Schrapnell-Einschläge. Ich habe sie rausgerissen, so gut ich konnte, damit die Mädchen rauskommen konnten, denn da war eine verletzte Frau mit einer Wunde am Bein.“
Die verletzten Tiere wurden zur Behandlung in Tierkliniken gebracht. Die Splitter hatten die Metalltür des Schutzraums durchschlagen, was die Wucht des Angriffs verdeutlicht. Diese Tragödie unterstreicht erneut die Gefahren, denen im Krieg nicht nur Menschen, sondern auch herrenlose Tiere ausgesetzt sind. Der Angriff auf eine zivile Einrichtung dieser Art zeigt die Brutalität des Konflikts.
Humanitäre Notlage in der Ukraine
Dieser Vorfall ist ein weiteres Zeugnis der humanitären Krise in der Ukraine, in der der Krieg sowohl Menschen als auch Tiere leiden lässt. Die Unterstützung für Tierheime und Rettungsorganisationen bleibt von entscheidender Bedeutung, da deren Sicherheit durch die Kampfhandlungen ständig bedroht ist.
Die Tragödie in Saporischschja sollte eine Mahnung sein, den Schutz von Tieren in bewaffneten Konflikten ernst zu nehmen und die Freiwilligen zu unterstützen, die ihr Leben riskieren, um hilflose Geschöpfe zu retten.
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