Nachtangriff mit 102 Drohnen und Raketen: So wehrte sich die Ukraine.
Massiver Beschuss in der Nacht zum 25. Januar
Nach Angaben von Novyny.live: In den frühen Morgenstunden des 25. Januar hat Russland erneut einen massiven Luftangriff auf die Ukraine geflogen. Das Militär setzte dabei ballistische Raketen und Kampfdrohnen ein. Insgesamt wurden zwei Raketen des Typs 'Iskander-M'/S-300 sowie 102 Drohnen verschiedener Bauart abgefeuert. Der Angriff erfolgte unter anderem aus dem Gebiet Brjansk und zeigt die anhaltende Aggression der russischen Streitkräfte.
Von den abgeschossenen unbemannten Flugkörpern waren etwa 70 sogenannte 'Shahed'-Kampfdrohnen. Die ukrainische Luftabwehr konnte 87 dieser feindlichen Drohnen abschießen oder ihre Steuerung unterbrechen. Dennoch gelang es 15 Angriffsdrohnen, an zehn verschiedenen Orten ihr Ziel zu treffen. Dies unterstreicht die anhaltende Gefahr durch die russischen Angriffe.
Viele Startpunkte, ein Ziel
Die Drohnen wurden von mehreren Standorten aus gestartet, darunter:
- Kursk
- Orjol
- Brjansk
- Shatalove
- Das vorübergehend besetzte Donezk
Zusätzlich zu diesen Luftangriffen beschoss Russland Siedlungen in der Region Saporischschja 754 Mal mit Artillerie. Diese Zahl verdeutlicht die Intensität und den Umfang der nächtlichen Angriffsserie.
Der nächtliche Beschuss ist Teil des seit 2014 andauernden Krieges in der Ukraine. Die jüngste Eskalation mit einer hohen Zahl an Raketen- und Drohnenangriffen zeigt eine weitere Intensivierung der Kampfhandlungen. Für die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur des Landes bedeutet dies eine enorme Belastung und Gefahr.
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