Ukrainischer Außenminister: Russland zielt systematisch auf US-Firmen im Land.

Ukrainischer Außenminister: Russland zielt systematisch auf US-Firmen im Land
Ukrainischer Außenminister: Russland zielt systematisch auf US-Firmen im Land

Erklärung des ukrainischen Außenministers

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat Russland vorgeworfen, gezielt amerikanische Unternehmen in der Ukraine ins Visier zu nehmen. Konkret nannte er Angriffe auf Büros von Boeing, ein Werk von Flex und eine Anlage von Bunge. Sybiha betonte die negativen Folgen dieser Attacken für den amerikanischen Steuerzahler. Seinen Angaben zufolge sind bereits 47% aller US-Firmen im Land von russischen Treffern betroffen gewesen.

Laut den Schilderungen meldeten 57% dieser Unternehmen verletzte Mitarbeiter, bei 38% gab es sogar Todesopfer im Kriegsverlauf. Sybiha wies darauf hin, dass diese Angriffe die wahren Absichten des Kremls entlarven: Dessen Angebote zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit entpuppen sich als reine Augenwischerei. In seiner Ansprache unterstrich er, dass eine unabhängige Ukraine mit wachsendem Bruttoinlandsprodukt einen entscheidenden strategischen Gewinn für amerikanische Interessen in Europa darstellen würde.

Konkrete Folgen für die Unternehmen

Die Bedrohungslage ist real und akut. So beschädigte am 5. Januar 2023 ein Kamikaze-Drohnenangriff in Dnipro ein Werk eines US-Konzerns. Ein weiterer schwerwiegender Vorfall ereignete sich am 21. August 2025, als Russland das Werk von Flex in Mukatschewo traf und dabei 21 Personen verletzt wurden. Diese Vorfälle verdeutlichen die enormen Risiken, denen US-Firmen in der Ukraine im Krieg ausgesetzt sind.

Die Attacken auf amerikanische Niederlassungen sind ein Alarmsignal für alle ausländischen Investoren. Sie gefährden nicht nur unmittelbar Menschen und Sachwerte, sondern untergraben langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Vor diesem Hintergrund ist die fortgesetzte internationale Unterstützung für die Ukraine von entscheidender Bedeutung, um den Druck der Aggression zu mindern und eine Grundlage für sicheres Wirtschaften zu schaffen.

  • 47% der US-Firmen in der Ukraine wurden von russischen Angriffen getroffen
  • 57% der Unternehmen meldeten verletzte Mitarbeiter
  • 38% der Unternehmen meldeten Todesopfer während des Krieges

Lesen Sie auch

Werbung