Russland bricht das Abkommen mit den USA über Plutonium: was bedeutet das für die Welt.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Staatsduma Russlands hat beschlossen, das Abkommen mit den Vereinigten Staaten über die Vernichtung von Plutonium zu kündigen. Dieses Abkommen wurde im Jahr 2000 unterzeichnet und 2011 bestätigt, und sein Hauptziel war die Zerstörung von jeweils 34 Tonnen Plutonium von beiden Seiten durch Wiederaufbereitung in Kernkraftwerken.
Russland hatte diesen Prozess bereits 2016 unerwartet ausgesetzt und dies mit 'unfreundlichen Schritten der Vereinigten Staaten' begründet.
Der Kreml betont, dass zur Wiederherstellung der Zusammenarbeit eine Reihe von Bedingungen erfüllt werden müssen: Rückzug der amerikanischen Truppen aus osteuropäischen Ländern, Aufhebung der Sanktionen gegen die Krim und den Donbass, Aufhebung des 'Magnitsky-Gesetzes' und Entschädigung für Verluste durch Sanktionen. Dies ist nur ein Schritt, den Russland unternimmt, um die Kontrolle über Rüstung zu verringern. Außerdem wurde im Februar 2023 die Aussetzung der Teilnahme am Vertrag über strategische Angriffswaffen angekündigt.
Russlands Strategie
Die russische Seite versucht schrittweise, die Kontrollmechanismen über Rüstungen abzubauen, indem sie von den USA konkrete Maßnahmen zur Wiederherstellung der Zusammenarbeit unter ihren Bedingungen fordert.
Diese Entscheidung zeugt von einer weiteren Verschärfung der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten und hebt auch die Veränderungen im globalen politischen Umfeld hervor. Die vom Kreml vorgeschlagenen Bedingungen könnten weitere Verhandlungen erschweren und die Sicherheitslage in Europa beeinflussen.
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