Russland bleibt hart: Keine Kompromisse bei Forderungen nach ukrainischer Neutralität und Truppenabzug.
Russlands unveränderte Kriegsziele
Nach Angaben von UATV: Russland zeigt keine Bereitschaft, seine Kernforderungen für ein Kriegsende in der Ukraine abzuschwächen. Wie der amerikanische Institute for the Study of War (ISW) berichtet, besteht der Kreml unverändert auf dem vollständigen Abzug der ukrainischen Streitkräfte (ZSU) aus allen besetzten Gebieten sowie auf einem neutralen Status der Ukraine. Diese Forderungen sind seit Kriegsbeginn ein zentraler Punkt der russischen Verhandlungsposition.
Dreiergespräche in Abu Dhabi
Am 4. Februar 2026 begann in Abu Dhabi die zweite Runde von Dreiparteiengesprächen mit Vertretern der Ukraine, der USA und der Russischen Föderation. Im Fokus der Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen militärische und politische Schlüsselfragen. Moskau erweitert seine Forderungen dabei über den Truppenabzug hinaus und verlangt zudem eine Demilitarisierung der Ukraine. Die Unbeweglichkeit dieser Positionen deutet darauf hin, dass Russland derzeit zu keinerlei Zugeständnissen bereit ist.
Die enge Abstimmung zwischen den USA und der Ukraine während der Gespräche in Abu Dhabi unterstreicht die anhaltende internationale Unterstützung für eine Konfliktlösung. Gleichzeitig macht die starre Haltung des Kremls deutlich, wie schwierig der Weg zum Frieden ist, da Kompromissvorschläge bisher auf taube Ohren stoßen. Die kommenden Verhandlungsphasen könnten daher entscheidend für die weitere Entwicklung in der Region sein.
Lesen Sie auch
- Erfolg für ukrainischen Ombudsmann: Russland stimmt Rückkehr von Gefangenen zu – erste 186 in Freiheit
- Erster Meilenstein auf dem Weg nach Brüssel: Was hinter dem EU-Beitritts-Cluster „Grundlagen“ steckt
- Kreml-Chef reagiert auf Selenskyjs Brief: Bedingungen für ein Treffen und Kriegsziele genannt
- Slowakei gibt grünes Licht für EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine
- Georgiens Ex-Präsidentin wirft Regierung pro-russischen Kurs im Ukraine-Konflikt vor
- Brüssel unterstützt Selenskyjs Vorstoß für direkte Gespräche mit Putin

