Die Rakete "Oreschnik": Warum es mindestens ein halbes Jahr lang keine neuen Angriffe geben wird.
Nach Angaben von ТСН: Die Bedrohung durch wiederholte Angriffe mit der Rakete "Oreschnik" ist in naher Zukunft minimal, da der russische Militärisch-Industrielle Komplex derzeit nicht in der Lage ist, eine Serienproduktion dieser Raketen sicherzustellen.
Luftfahrtexperte Valeriy Romanenko betonte in der Sendung von Radio NV, dass die Ukrainer in den kommenden Monaten keine Angriffe dieser Art erwarten sollten. Der Grund dafür ist die begrenzte Anzahl abgegebener Raketen.
„Angriffe mit dem ‚Oreschnik‘ wird es wahrscheinlich noch für ein halbes Jahr nicht geben“, betonte Romanenko.
Der Experte hob auch hervor, dass der Einsatz dieser Rakete eher eine Demonstration von Stärke und Einschüchterung war, als eine systematische Militärstrategie, die der Feind dauerhaft umsetzen könnte.
Vorhersage des Experten
Romanenko bestätigte seine Prognose, gestützt auf Informationen, die vom Leiter des Hauptdienstes für Nachrichtendienste veröffentlicht wurden. Laut ihm ist Russland im Grunde genommen All-In gegangen, indem es experimentelle Raketenmodelle eingesetzt hat.
„Herr Kyrylo Budanov sagte, ich denke, er hat die entsprechenden Informationen, die Person ist qualifiziert und wird nicht einfach so berichten, dass die Russen nicht mehr als zwei solcher Raketen haben“, erklärte der Experte.
Angesichts der Tatsache, dass eine der Raketen bereits auf das Territorium der Ukraine gestartet wurde, ist im Kreml wahrscheinlich nur noch eine Einheit übrig oder die Bestände sind erschöpft. Für die Produktion neuer Raketen dieses Typs wird Russland erheblich Zeit benötigen.
Erklärungen des Präsidenten der Ukraine
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, betonte, dass der Angriff der russischen Armee mit der Rakete "Oreschnik" auf die Region Lwiw eine Herausforderung nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die EU-Staaten darstellt.
Er wies darauf hin, dass der Einsatz von ballistischen Mittelstreckenraketen in der Nähe der EU-Grenzen eine Bedrohung für die europäischen Hauptstädte darstellt und die Notwendigkeit eines gemeinsamen Systems kollektiver Verteidigung unterstreicht.
Derzeit deutet die Situation mit der Produktion und dem Einsatz von Raketen "Oreschnik" auf die Einschränkungen hin, mit denen der russische Militärisch-Industrielle Komplex konfrontiert ist. Experten glauben, dass dieser Verlauf der Ereignisse Auswirkungen auf die Strategie der russischen Streitkräfte haben könnte, während die internationale Gemeinschaft die Bedrohungen durch den Aggressor in den Fokus rückt.
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