Zivilisten und Kathedrale getroffen: Russland greift Cherson und Tschornobajiwka an.
Massiver Angriff auf die Stadt Cherson
Nach Angaben von UATV: Am 8. Februar hat die russische Armee die Stadt Cherson mit einem massiven Beschuss angegriffen. Dabei wurden Zivilisten verletzt und Gebäude beschädigt. Neun unbeteiligte Bewohner erlitten Verletzungen, am Morgen wurden zudem zwei Frauen verletzt. Der Beschuss konzentrierte sich auf die zentralen und die Korabelnyj-Bezirke der Stadt.
Gegen 05:00 Uhr morgens wurde auch die Siedlung Tschornobajiwka angegriffen. Dort traf es über 20 Wohnhäuser. Der private Wohnbereich wurde mit etwa 20 Geschossen beschossen. Nicht nur Wohngebäude, sondern auch die Infrastruktur erlitt Schäden.
Schwere Folgen der Angriffe
Bei den Angriffen der russischen Armee wurde die Heilig-Geist-Kathedrale schwer beschädigt. Die Angriffe auf Cherson dauern an; ein mehrstöckiges Wohnhaus wurde getroffen und beschädigt.
Bewohner der betroffenen Viertel schildern ihre Erlebnisse. Eine Anwohnerin, die sich während des Beschusses mit ihrer Mutter zu Hause aufhielt, berichtet:
„Sie liegt jetzt im Krankenhaus, hat sich das Bein stark mit Glassplittern geschnitten.“Eine andere Bewohnerin von Cherson erzählt:
„Bis vier Uhr morgens waren die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt, sie waren ständig unterwegs. Ich habe heute keine Sekunde ein Auge zugemacht.“
Diese Ereignisse unterstreichen erneut die prekäre humanitäre Lage in der Region, in der Zivilisten unter den Folgen der Kriegshandlungen leiden. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur zeigen, dass der Konflikt weiter andauert und den Alltag der Menschen in Cherson massiv beeinträchtigt. Die Bewohner leben unter gefährlichen Bedingungen und benötigen dringend Hilfe. Die Situation erfordert die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die zerstörte Infrastruktur wiederaufzubauen. Die Region Cherson gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten im Süden der Ukraine.
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