Tödlicher Angriff auf Cherson: Ein Toter und drei Verletzte nach russischem Beschuss.
Zivilisten sterben bei Angriff auf Cherson
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Artillerieangriff auf den Stadtteil Korabelny in Cherson ist am 31. Januar 2023 ein 37-jähriger Mann ums Leben gekommen. Drei weitere Personen, darunter ein 14-jähriger Junge, wurden bei dem Angriff verletzt. Die Stadt Cherson liegt nahe der Frontlinie und wird seit ihrer Befreiung durch ukrainische Truppen nahezu täglich beschossen.
Der Vorfall ereignete sich, als ein Pkw auf eine PFM-1 'Petalka'-Antipersonenmine auffuhr. Die betroffene Familie, die in dem Fahrzeug saß, erlitt schwere Verletzungen. Zu den Opfern zählen:
- ein 47-jähriger Mann
- eine 34-jährige Frau
- zwei Mädchen im Alter von zwei und fünf Jahren
Alle Insassen wurden durch die Explosion verletzt.
Die Regionalverwaltung von Cherson bestätigte die Verletzungen des 14-jährigen Jugendlichen. Die Behörden vor Ort leisten weiterhin Hilfe für die Betroffenen, während die Sicherheitslage in der gesamten Region äußerst angespannt bleibt.
Lebensgefahr in verminten Gebieten
Dieser tragische Fall verdeutlicht die akute Gefahr durch Blindgänger und Minen in den umkämpften Gebieten der Ukraine. Zivilisten, die in ihren Heimatorten ausharren oder zurückkehren, schweben in ständiger Lebensgefahr. Obwohl lokale Behörden und Hilfsorganisationen versuchen, die Sicherheit zu erhöhen und medizinische Versorgung zu gewährleisten, bleibt die Bedrohung für die Zivilbevölkerung im gesamten Süden der Ukraine allgegenwärtig.
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