Raketenangriff auf Saporischschja: Sechs Zivilisten verletzt, mehr als 25 Autos zerstört.
Raketenbeschuss am 28. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Bei einem Angriff mit Raketenwerfern auf Wohnviertel der ukrainischen Stadt Saporischschja am 28. Januar 2023 wurden sechs Zivilisten verletzt. Die russischen Streitkräfte verursachten mit dem Artilleriebeschuss erhebliche Zerstörungen im Stadtgebiet. Dieser Vorfall ist Teil einer Serie von Angriffen auf zivile Infrastruktur in der Region.
Der Beschuss beschädigte 14 Wohnhäuser, bei denen etwa 200 Fensterscheiben zu Bruch gingen. Mehr als 25 Fahrzeuge wurden beschädigt oder komplett zerstört. Rettungskräfte und Freiwillige waren vor Ort, um den Verletzten zu helfen. Eine der eingeschlagenen Raketen steckte im Boden fest und musste von Sprengstoffexperten unschädlich gemacht werden.
Augenzeugen schildern die Folgen
Die Bewohner des Viertels berichten von den erschütternden Auswirkungen des Angriffs. Ein Anwohner namens Wolodymyr sagte:
„Die Explosion war so heftig, dass das ganze Haus gezittert hat – ich wäre fast aus dem Bett gefallen. Es ist einfach schockierend, dieses riesige Loch! Es muss etwa zehn Meter im Durchmesser und vier Meter tief sein.“
Ein weiterer Bewohner, Serhij, fügte hinzu:
„Mehr als 25 Autos sind beschädigt oder völlig zerstört. Alle Fahrzeuge, die in der Reihe auf dem Hof standen, haben keine Scheiben mehr und verschiedene Schäden. Von einem Auto ist überhaupt nichts mehr übrig. Es wurde weggeschleudert, und der Motor liegt jetzt auf dem Vordach des Hauseingangs.“
Bereits in der Nacht zum 28. Januar hatte Russland die Ukraine mit 146 Drohnen und einer ballistischen Rakete angegriffen. Die angespannte Lage in Saporischschja unterstreicht, wie sehr die militärischen Handlungen weiterhin die Zivilbevölkerung treffen. Solche Angriffe führen zu schwerwiegenden humanitären Folgen, darunter der dringende Bedarf an medizinischer Versorgung und der Wiederherstellung von Wohnraum. Die Situation in der Stadt spiegelt die allgemeine Eskalation des Konflikts wider und erfordert weiterhin internationale Aufmerksamkeit.
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