Putin liefert Kampfdrohnen an Iran: Selenskyj beziffert die Kosten für den Westen.

Putin liefert Kampfdrohnen an Iran: Selenskyj beziffert die Kosten für den Westen
Putin liefert Kampfdrohnen an Iran: Selenskyj beziffert die Kosten für den Westen

Nahost-Konflikt: Moskaus Unterstützung für Teheran nimmt zu

Nach Angaben von TSN.ua: Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beliefert Russland den Iran mit Drohnen, die gegen die USA und deren Verbündete im Nahen Osten eingesetzt werden. Diese Lieferungen tragen direkt zur Finanzierung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine bei. Konkret erhält Teheran demnach russische Versionen der 'Shahed'-Drohnen sowie Aufklärungsdaten, darunter Satellitenbilder.

„Russland ist ein Verbündeter des iranischen Regimes.“ – Wolodymyr Selenskyj

Mit diesem Schritt stärkt Moskau nicht nur die militärischen Kapazitäten Irans, sondern sichert sich selbst erhebliche Einnahmen. Allein durch den Verkauf von russischem Öl fließen täglich rund 150 Millionen Dollar in die Staatskasse – Geld, das Selenskyj zufolge „sofort in die russischen Kriegsanstrengungen investiert wird“. Zum Vergleich: Diese Summe übersteigt die täglichen Kosten vieler humanitärer Hilfsprogramme weltweit.

Verschärfung der Lage

Vor dem Hintergrund dieser Waffenlieferungen kommt es zu immer schwereren Zwischenfällen. Erst kürzlich starben sechs US-Soldaten bei einem Drohnenangriff in Kuwait. Dies verdeutlicht, wie sehr sich der Nahost-Konflikt zuspitzt und welche entscheidende Rolle Russland dabei spielt, Irans Militäroperationen zu unterstützen.

Die immer offensichtlicher werdende Achse zwischen Moskau und Teheran sorgt in der internationalen Gemeinschaft für wachsende Besorgnis – insbesondere bei den Verbündeten der USA. Die zunehmende militärische und wirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern birgt ernste Risiken für die Stabilität der gesamten Region.

Experten warnen, dass die Eskalation am Golf und die russische Rückendeckung für den Iran zu einer weiteren Verschärfung bereits bestehender Konflikte führen könnten. Dies gefährde nicht nur die Sicherheit der US-Partner vor Ort, sondern habe auch weitreichende globale Folgen.


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