Schwerer Schlag gegen ukrainische Filmkultur: Russischer Angriff zerstört größtes Kostümarchiv in Kiew.

Schwerer Schlag gegen ukrainische Filmkultur: Russischer Angriff zerstört größtes Kostümarchiv in Kiew
Schwerer Schlag gegen ukrainische Filmkultur: Russischer Angriff zerstört größtes Kostümarchiv in Kiew

Angriffe russischer Streitkräfte auf die Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 15. Juni 2023 erschütterten erneute Attacken russischer Einheiten mehrere ukrainische Städte. Besonders schwer traf es die ukrainische Hauptstadt Kiew: Die dortige Dowschenko-Filmstudios wurden getroffen, wobei der Kostümfundus vollständig niederbrannte. Damit verlor das Land seine umfangreichste Sammlung historischer und filmhistorischer Gewänder – ein herber Verlust für die nationale Kultur und Filmbranche.

Parallel dazu griff die russische Armee die Stadt Dnipro an. Eine Explosion beschädigte ein College-Gebäude schwer, wodurch ein Gebäudeteil einstürzte. Die Druckwelle zerstörte Fenster einer nahegelegenen Schule und eines Kulturzentrums; auch das Haus der Orgel- und Kammermusik wurde in Mitleidenschaft gezogen. Diese Angriffe gefährden nicht nur die zivile Infrastruktur, sondern untergraben auch massiv die Sicherheit der Bevölkerung.

In Slowjansk wiederum griff die russische Luftwaffe an. Sechs Zivilisten erlitten Verletzungen, darunter ein neunjähriger Junge. 24 mehrstöckige Wohnhäuser und drei Autos wurden beschädigt. Die Vorfälle belegen die unvermindert fortgesetzte Aggression Russlands und die enormen Herausforderungen, denen sich die ukrainische Gesellschaft täglich stellen muss.

Folgen der Attacken

Seit 2014 dauert der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland nun bereits an. Die gezielten Schläge auf zivile Einrichtungen – insbesondere auf Kulturstätten – zeigen nicht nur die zerstörerische Wirkung des Krieges auf die Infrastruktur. Sie treffen auch das nationale Selbstverständnis und das kulturelle Erbe der Ukraine unmittelbar. Mit jedem neuen Angriff wird der Ruf nach internationaler Hilfe lauter, um Zivilisten zu schützen und die zerstörte Infrastruktur wiederaufzubauen.


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