Massiver Luftangriff: Russland feuert 420 Drohnen und 39 Raketen auf die Ukraine ab.
Die Angriffswelle vom 26. Februar 2023
Nach Angaben von Novyny.live: Am 26. Februar 2023 überzog Russland die Ukraine mit einer massiven Luftoffensive. Das Ziel der Attacken war die kritische Infrastruktur des Landes, aber auch Wohngebäude wurden getroffen. Insgesamt setzte die russische Armee 420 Drohnen ein, überwiegend vom Typ 'Shahed', sowie 39 Raketen verschiedener Bauart. Elf davon waren ballistische Geschosse. Die Zerstörungen erstreckten sich über acht Regionen der Ukraine und hatten schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung.
Zum Zeitpunkt der ersten Meldungen waren Dutzende Verletzte zu beklagen, darunter auch Kinder. Auf der Region Poltawa wurden Gasspeicher beschädigt, in den Gebieten Kiew und Dnipro traf es Umspannwerke. Rettungskräfte waren in den Regionen Tschernihiw, Saporischschja, Charkiw, Kirowohrad, Winnyzja, Kiew sowie in der Hauptstadt selbst im Einsatz. In Kiew und dem Umland waren Explosionen zu hören. In Saporischschja verursachten die Einschläge besonders massive Zerstörungen und Brände, was die Lage vor Ort zusätzlich verschärfte.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte dazu: 'Die meisten der heute abgefeuerten Raketen konnten dank unserer Luftabwehr abgefangen werden. Unsere Partner hatten Teile der vereinbarten Luftabwehraketen nach der letzten Ramstein-Konferenz schnell geliefert. Leider gab es dennoch Treffer. Das zeigt, dass wir noch aktiver weiterarbeiten müssen. Die Kälte ist noch nicht vorbei, und wir brauchen diese Raketen für unsere Luftabwehr jeden einzelnen Tag, solange Russland versucht, unsere Energieversorgung zu zerschlagen. Ich danke allen, die das verstehen und helfen.'
Angriff auf die Lebensadern des Landes
Dieser Angriff war ein weiterer Versuch Russlands, die Ukraine durch gezielte Schläge gegen ihren Energiesektor zu destabilisieren – ein Bereich, der für das Funktionieren des Staates von entscheidender Bedeutung ist. Solche Attacken gehören seit Monaten zur russischen Kriegsstrategie. Trotz der erheblichen Unterstützung durch internationale Partner mit Luftabwehrsystemen bleibt die Lage angespannt. Der Bedarf an weiterer Hilfe zur Verteidigung des ukrainischen Luftraums ist dringlicher denn je.
Die Schäden in verschiedenen Landesteilen unterstreichen, wie wichtig ein schnelles Krisenmanagement und der zügige Wiederaufbau sind. Sie machen auch die Notwendigkeit einer fortgesetzten internationalen Koordination im Bereich der Sicherheit und des Schutzes der Zivilbevölkerung deutlich.
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