Bilezkyj bilanziert vier Kriegsjahre: Russland konnte keine einzige Oblast erobern.

Bilezkyj bilanziert vier Kriegsjahre: Russland konnte keine einzige Oblast erobern
Bilezkyj bilanziert vier Kriegsjahre: Russland konnte keine einzige Oblast erobern

Rede von Andrij Bilezkyj

Nach Angaben von TSN.ua: Zum Jahrestag des russischen Großangriffs auf die Ukraine zog der Kommandeur des Dritten Armeekorps, Andrij Bilezkyj, eine bemerkenswerte Bilanz. Er betonte den Widerstandswillen der Ukrainer und stellte fest, dass es den Invasoren in vier Jahren nicht gelungen sei, auch nur eine einzige Oblast vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen. In seiner Ansprache vor Soldaten und der Öffentlichkeit erinnerte Bilezkyj daran, dass Russland Kiew ursprünglich in drei Tagen einnehmen wollte – ein Plan, der kläglich scheiterte.

«Es ist den Russen nicht gelungen, Kiew in drei Tagen zu nehmen. Es ist ihnen nicht gelungen, die Ukraine in vier Jahren zu brechen. Und es wird ihnen nicht gelingen, unsere Kapitulation durch Täuschung zu erzwingen.» — Andrij Bilezkyj

Er unterstrich, dass Hunderttausende Ukrainer weiterhin für ihr Land kämpften und den Feind „wie ein Mammut in die Enge trieben“. Dieser Kampf sei entscheidend, um nicht nur den Donbas, sondern auch andere ukrainische Städte zu schützen. Der Konflikt hat Europa eine neue Dimension der Kriegsführung und des zivilen Widerstands vor Augen geführt.

Warnung vor Dominoeffekt

Der Korpskommandeur warnte eindringlich davor, dass ein Aufgeben ukrainischen Landes und seiner Menschen im Donbas einen verheerenden Präzedenzfall schaffen würde. Ein solcher Schritt könnte laut Bilezkyj den Verlust weiterer Regionen nach sich ziehen.

«Wenn wir uns heute von ukrainischem Land und unseren Menschen im Donbas lossagen, welche Garantie gibt es dann, dass wir nicht unter der Drohung einer erneuten Kriegseskalation auch auf das ukrainische Charkiw, Odessa, Saporischschja und Cherson verzichten?» — Andrij Bilezkyj

Eine wichtige Rolle für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit spielen erbeutete Waffensysteme. So setzt die Dritte Sturmbrigade unter anderem ein:

  • 13 erbeutete russische Panzer;
  • sowie ein erbeutetes russisches Luftabwehrsystem vom Typ 'TOR-M', das nun zum Schutz einer ukrainischen Stadt eingesetzt wird.

Diese Fakten belegen die anhaltende und aktive Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte im Abwehrkrieg gegen den Aggressor.

Bilezkyjs Rede macht die Länge und Zähigkeit des ukrainischen Widerstands gegen die nun vier Jahre andauernde russische Aggression deutlich. Die Betonung der territorialen Integrität der Ukraine und der aktive Einsatz der Streitkräfte zum Schutz aller Regionen unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage. Die Nutzung erbeuteter Waffen zeigt zudem die Anpassungsfähigkeit und die Stärkung der ukrainischen Verteidigung, was den weiteren Konfliktverlauf beeinflussen wird.


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