Russland stellt klare Bedingung: Kein dauerhafter Frieden ohne ukrainische Gebietsabtretungen.
Keine Aussicht auf Lösung im Ukraine-Krieg
Nach Angaben von TSN.ua: Aus russischer Sicht gibt es keine Perspektive für eine dauerhafte Beilegung des Konflikts mit der Ukraine, solange die territorialen Fragen nicht geklärt sind. Dies machte der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, nach einem Treffen mit US-Sonderbeauftragten deutlich. Putin selbst hatte bereits betont, dass ein stabiler Frieden erst nach einer Lösung der Gebietsfrage erreicht werden könne. Diese Position zeigt die tiefe Kluft zwischen den Kriegsparteien auf.
Erstes Treffen einer trilateralen Sicherheits-Arbeitsgruppe
Vor diesem Hintergrund findet am 23. Januar in Abu Dhabi ein erstes Treffen einer trilateralen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen mit Vertretern Russlands, der USA und der Ukraine statt. Dort sollen Sicherheitsaspekte erörtert werden. Doch Uschakow ließ bereits im Vorfeld keinen Zweifel an der russischen Grundforderung:
„Ohne eine Lösung der territorialen Frage gemäß der in Anchorage vereinbarten Formel kann man nicht mit einer langfristigen Regelung rechnen.“
Auch Außenminister Sergej Lawrow bekräftigte die Moskauer Linie. Er erklärte, Russland lehne jedes Friedensabkommen ab, das ihm nicht die gesamte Gebietskontrolle über das von ihm sogenannte 'Noworossija' übertrage. Diese Äußerungen unterstreichen die kompromisslose Haltung des Kremls in der Territorialfrage und lassen wenig Raum für Verhandlungsspielraum in naher Zukunft.
Die Entwicklung zeigt die enorme Komplexität des Krieges, bei dem Gebietsansprüche das zentrale Hindernis für Fortschritte bleiben. Das Treffen in Abu Dhabi könnte zwar ein wichtiger Schritt im Dialog sein, doch die unnachgiebige russische Position stellt die Erfolgsaussichten grundsätzlich in Frage. Die Lage bleibt angespannt, und das weitere Vorgehen der Beteiligten wird die Stabilität in der gesamten Region maßgeblich beeinflussen.
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