Russland startet den Messenger Zosima: wie er Millionen Daten sammelt.
Start des neuen Messengers in Russland
Nach Angaben von inkorr.com: In Russland hat ein neuer 'orthodoxer Messenger' mit dem Namen 'Zosima' seinen Betrieb aufgenommen. Experten weisen darauf hin, dass dieser Messenger eine große Menge an persönlichen Informationen von Benutzern sammelt, darunter Passdaten, Adressen, Einkommensinformationen und Arbeitsorte. Die Registrierung der Benutzer erfolgt über 'Gosuslugi', was Zugang zu staatlichen Datenbanken gewährt.
Insbesondere sammelt der Messenger Daten von Russen, einschließlich Passdaten, Adressen, Einkommensinformationen, Arbeitsplätzen und sogar Informationen über die Wehrpflicht. Die Registrierung erfolgt über 'Gosuslugi', was automatisch Zugang zu staatlichen Datenbanken eröffnet.
Zweck und Konsequenzen der Nutzung von 'Zosima'
Es wird behauptet, dass dieser Messenger das Ziel verfolgt, die Russische Orthodoxe Kirche 'moderner' und 'näher an der Jugend' zu machen. Expertenhinweise deuten jedoch darauf hin, dass dies möglicherweise nur ein Instrument zur staatlichen digitalen Kontrolle ist. Dies weist auf eine Zusammenarbeit der Kirche mit dem Staat und den Versuch hin, die Bürger zu kontrollieren.
'Zosima' ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Regierung Religion nutzt, um die Kontrolle über die Bevölkerung zu verstärken.
Entrüstung der Experten
Die Einführung von 'Zosima' hat unter Experten Empörung ausgelöst, die der Meinung sind, dass dies ein weiterer Schritt zur Schaffung eines Systems der totalen Kontrolle über die Bürger und zur Einschränkung ihrer Freiheit ist.
Heutzutage bleibt die Frage des Schutzes personenbezogener Daten im digitalen Zeitalter von enormer Bedeutung. Die Nutzung ähnlicher Messenger könnte Diskussionen über Menschenrechte, Privatsphäre und Kontrolle anregen, die angesichts der schnellen technologischen Entwicklungen und ihrer Interaktion mit staatlichen Strukturen immer wichtiger werden.
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