Russland setzt auf neue Waffen: Ballistische Raketen dominieren jüngsten Angriff.
Ukraine unter massivem Raketenbeschuss
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer großangelegten Attacke am 6. und 7. März 2023 hat Russland seine Angriffstaktik verändert und setzte dabei ungewöhnlich viele ballistische Raketen ein. Diese Waffen sind schwerer abzufangen und treffen mit hoher Geschwindigkeit. Fast die Hälfte der in der Nacht abgefeuerten Geschosse gehörte dieser Kategorie. Ein Einschlag in einem Wohnviertel von Charkiw forderte acht Todesopfer und verletzte 15 weitere Menschen. Die Angriffe richteten erheblichen Schaden an und trafen die Zivilbevölkerung erneut hart.
Die Angriffswelle erstreckte sich über mehrere Regionen der Ukraine. Neben Charkiw wurden auch folgende Gebiete getroffen:
- Saporischschja
- Dnipropetrowsk
- Chmelnyzkyj
- Sumy
Am 9. März rief die Stadt Charkiw einen Trauertag für die Opfer aus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte angesichts der Ereignisse eine klare internationale Reaktion und erklärte:
„Auf solche Angriffe auf das friedliche Leben muss es eine Antwort unserer internationalen Partner geben.“ - Wolodymyr Selenskyj
Der vermehrte Einsatz ballistischer Raketen deutet auf eine gefährliche Eskalation und eine taktische Neuausrichtung hin. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedrohung für ukrainische Zivilisten und erhöht den Druck auf die internationale Gemeinschaft, ihre Unterstützung anzupassen. Mögliche Reaktionen könnten verschärfte Sanktionen oder eine Intensivierung der militärischen Hilfe für die Ukraine umfassen, um die Bevölkerung besser zu schützen und der veränderten Bedrohungslage zu begegnen.
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