Lwiw wehrt Angriff mit Hyperschallraketen ab.
Raketenbeschuss auf Lwiw am 11. Februar
Nach Angaben von Novyny.live: Am 11. Februar griffen russische Streitkräfte die westukrainische Stadt Lwiw an. Um etwa 14:40 Uhr wurden zwei Hyperschallraketen vom Typ 'Kinzhal' auf die Stadt abgefeuert. Die ukrainische Luftabwehr konnte beide Geschosse noch rechtzeitig abfangen und zerstören, wodurch mögliche Zerstörungen und Opfer verhindert wurden. Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyj, dankte den Verteidigern mit den Worten:
'Gegen 14:40 Uhr flogen zwei feindliche 'Kinzhal'-Raketen auf Lwiw zu. Die Luftabwehrkräfte haben sie unschädlich gemacht. Das ist eine titanische Arbeit. Wir danken unseren Verteidigern für den Schutz!' Andrij Sadowyj, Bürgermeister von Lwiw
Nach Angaben des Bürgermeisters gab es durch diesen Angriff weder Schäden noch Verletzte. Die Abwehr solcher Hochgeschwindigkeitswaffen gilt als besonders schwierig. Am selben Tag griffen russische Truppen die Ukraine in der Nacht zudem mit 129 Kampfdrohnen an. Ein weiterer Angriff traf die Stadt Bohoduchiw in der Region Charkiw, bei dem drei Kinder getötet wurden.
Der Vorfall zeigt die anhaltende Bedrohung durch die russische Aggression, die auch vermeintlich sicherere Regionen im Westen des Landes erreicht. Während die erfolgreiche Abwehr in Lwiw die Wirksamkeit der Luftverteidigung unterstreicht, verdeutlichen die gleichzeitigen Angriffe anderswo die prekäre Gesamtlage. Besonders die tragischen Vorfälle in der Region Charkiw machen den dringenden Bedarf an einer weiter verstärkten Verteidigung im ganzen Land deutlich.
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