Abgehörte Funksprüche: Russische Soldaten gestehen Mord an Zivilisten in Pokrowsk.

Abgehörte Funksprüche: Russische Soldaten gestehen Mord an Zivilisten in Pokrowsk
Abgehörte Funksprüche: Russische Soldaten gestehen Mord an Zivilisten in Pokrowsk

Erschossene Zivilisten in Pokrowsk

Nach Angaben von TSN.ua: Abgefangene Funksprüche des ukrainischen Militärgeheimdienstes (Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums) belegen, wie russische Besatzer die Ermordung von Zivilisten in der Nähe von Pokrowsk besprechen. Im Anschluss an das Verbrechen planten sie die Flucht von ihren Stellungen. Zwei Angehörige der russischen Armee sollen dort Einwohner erschossen haben, was in der Bevölkerung für große Besorgnis sorgt.

Ein Offizier der 30. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade der 3. Armee der Russischen Föderation bestätigte die Tat. Er gab zu:

„Die Zivilisten wurden erschossen und dann …“
– so der Offizier der 30. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade der 3. Armee der Russischen Föderation. Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat bereits Beweise für dieses Kriegsverbrechen gesammelt, das dem Soldaten Sergej Skobelew zugeschrieben wird. Skobelew war bereits an der Erschießung von neun ukrainischen Kriegsgefangenen beteiligt, was die Schwere seiner Taten unterstreicht. Solche Funksprüche sind ein seltenes, direktes Eingeständnis von Kriegsverbrechen.

Lage an der Front bei Pokrowsk und Myrnohrad

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kämpfe im Abschnitt Pokrowsk-Myrnohrad erteilte derselbe Offizier den Befehl, alle eigenen Soldaten festzunehmen, die in dem Gebiet gesichtet werden könnten.

„Wenn ihr sie seht, nehmt alle fest, sobald ihr sie seht, fesselt alle“
– befahl der Offizier der 30. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade der 3. Armee der Russischen Föderation. Diese Aussagen deuten auf die verzweifelte Lage der russischen Truppen in der Region hin und zeigen ihren Willen, sich der Verantwortung für begangene Verbrechen zu entziehen.

Der Vorfall unterstreicht die schwerwiegenden Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, die in von russischen Truppen kontrollierten Gebieten andauern. Die Situation in Pokrowsk spiegelt die weit verbreitete Gewalt gegen Zivilisten in diesem bewaffneten Konflikt wider und ruft internationale Besorgnis hervor. Die gesammelten Beweise können die Grundlage für eine strafrechtliche Verfolgung der Kriegsverbrecher bilden – ein wichtiger Schritt im Kampf um Gerechtigkeit für die Opfer des Konflikts.


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