Neue Mobilisierung in Melitopol: Wen die russische Armee gewaltsam einziehen wird.
Nach Angaben von inkorr.com: Russland bereitet eine neue Mobilisierung in Melitopol vor, die vor dem Herbstaufruf 2025 geplant ist. Dies berichtet das Portal "Glavcom". Die Besatzungsbehörden planen Maßnahmen zur zwangsweisen Rekrutierung lokaler Einwohner für Militärstrukturen und medizinische Kommissionen.
Verletzung des internationalen Rechts
Nach Angaben des Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation stellen solche Maßnahmen eine schwerwiegende Verletzung des internationalen humanitären Rechts dar und sind ein Versuch, Ukrainer gewaltsam in militärische Operationen gegen ihr eigenes Land zu verwickeln.
„Die zwangsweise Rekrutierung von Einwohnern aus vorübergehend besetzten Gebieten in die russische Armee ist ein grober Verstoß gegen das internationale Recht und stellt ein Kriegsverbrechen dar. Die Versprechungen des Kremls an diese Menschen sind nur leere Worte“, heißt es in der Mitteilung.
Propaganda und Ressourcennutzung
Experten weisen darauf hin, dass die russische Propaganda ihre Maßnahmen als Fürsorge für die Einheimischen darstellt, sie aber tatsächlich Ukrainer für ihre militärischen Ziele ausnutzt.
Von der Mobilisierung bedroht sind Männer, die die russische Staatsbürgerschaft erworben oder dem Besatzungstruppen ihre Daten zur Verfügung gestellt haben. Derzeit ist die Hauptmethode, um dem Aufruf zu entkommen, die Flucht auf von der Ukraine kontrolliertes Gebiet oder der Wohnortwechsel, sowie das Umgehen von Blockposten und das Überqueren der Grenze.
Die neue Mobilisierung in Melitopol vor dem Herbstaufruf stellt somit eine ernsthafte Bedrohung für die lokale Bevölkerung dar. Experten betonen, dass solche Maßnahmen das internationale Recht verletzen und die Absicht der Besatzungsbehörden belegen, Ukrainer in den Krieg gegen ihr eigenes Land zu verwickeln.
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