Angriff auf Klinik in Odessa: Entbindungsstation von russischem Beschuss getroffen.
Beschuss ziviler Einrichtungen im Süden der Oblast Odessa
Nach Angaben von UATV: Am 1. Juni griff die russische Armee zivile Infrastruktur im Süden der Oblast Odessa an. Dabei wurden die Entbindungsstation und Verwaltungsgebäude eines Krankenhauses beschädigt. Fassade, Türen und über 30 Fenster der Klinik gingen zu Bruch. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich sechs Gebärende in der Abteilung, eine von ihnen war bereits in den Wehen. Weder Patientinnen noch Personal kamen zu Schaden, wie Behörden mitteilten.
Weitere Angriffe auf andere Landesteile
Parallel dazu wurden auch zivile Objekte in den Oblasten Saporischschja, Sumy und Charkiw beschossen. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten laufen, erklärte der Gouverneur der Oblast Odessa, Oleh Kiper. Die Behörden reagieren auf die Vorfälle, die Lage bleibe unter Kontrolle.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Gefahren, denen zivile Einrichtungen in der Ukraine während des militärischen Konflikts ausgesetzt sind. Krankenhäuser und medizinische Zentren zu treffen, stellt eine schwerwiegende Verletzung des humanitären Völkerrechts dar, das Zivilisten im Krieg schützt. Die Ereignisse in der Oblast Odessa sowie die Attacken in anderen Regionen zeigen, dass die Eskalation des Konflikts anhält und den Alltag der Ukrainer weiter beeinträchtigt.
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