Selenskyj zur Deportation aus der Region Sumy: 52 Zivilisten und 13 Soldaten in Gefangenschaft.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, bestätigte, dass die Bewohner des Grenzdorfs Hrabowske in der Region Sumy gefangen genommen und deportiert wurden. Unter den Zivilisten befand sich auch eine Gruppe ukrainischer Soldaten.
Diese Informationen gab er während einer Feier anlässlich des Tages der diplomatischen Dienste in Kiew bekannt.
Situation in Hrabowske
Laut dem Präsidenten blieben trotz der Aufforderungen zur Evakuierung Dutzende Menschen im Dorf.
„Es waren 52 Menschen – Bürger der Ukraine, die sich nicht evakuiert haben... Ich war überrascht, dass dort Kinder waren. Einfach überrascht, dass Eltern so mit ihren Kindern umgehen. Diese 52 Menschen lebten dort und hatten einige Gespräche mit den Grenzern auf dem Gebiet der RF. Ich denke, sie erwarteten einfach nicht, dass die russischen Soldaten sie mitnehmen würden. Was unsere Soldaten betrifft – 13 unserer Soldaten sind ebenfalls in Gefangenschaft“, bemerkte Selenskyj.
Ereignisse vom 20. Dezember
Wir erinnern daran, dass in der Nacht des 20. Dezember die russischen Soldaten das Dorf Hrabowske überrannten und 50 Zivilisten von dort wegtransportierten. In der Nacht fanden im Gebiet auch Kampfhandlungen statt.
Die meisten der Abtransportierten sind ältere Menschen, die zuvor einer Evakuierung abgelehnt hatten.
Diese Situation in Hrabowske spiegelt die komplexen Herausforderungen wider, mit denen Zivilisten in Kampfhandlungen konfrontiert sind. Die Gewährleistung der Sicherheit und die Evakuierung der Bewohner bleiben dringende Fragen für die ukrainischen Behörden im Kontext der militärischen Handlungen im Osten des Landes.
Lesen Sie auch
- Sicherheitsgespräche in Polen: Budanow und die Ehrung der UPA-Helden für Spezialeinheiten
- UN-Sicherheitsrat kommt am 8. Juni zu Dringlichkeitssitzung wegen Ukraine zusammen
- Neues Abkommen zwischen Armenien und den USA: Das steckt hinter dem „Trump-Route“-Projekt
- Vor den Wahlen in Armenien: Wie Russland die Weichenstellung nach Europa verhindern will
- Wahlkampf in Armenien: Moskau erhöht den Druck – drohen gezielte Unruhen?
- Lukaschenko will den Finger am Abzug: Belarusse könnten durch russische Atomwaffen zur Zielscheibe werden

