Russland greift Krywyj Rih an: zwei Verletzte, Stadt ohne Strom.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht vom 10. Januar hat die russische Armee Angriffe auf Infrastrukturobjekte in Krywyj Rih, Oblast Dnipro, durchgeführt. Infolge der Beschüsse wurden zwei Personen verletzt, und die Stadt kämpft mit Problemen bei der Stromversorgung.
Der Leiter des Verteidigungsausschusses der Stadt, Oleksandr Wilkul, berichtete:
„Durch den nächtlichen Beschuss wurden in der Stadt zwei Personen verletzt, eine davon ist in einem Zustand mittlerer Schwere. Insgesamt befinden sich in den letzten Tagen 16 Personen im Krankenhaus. Fünf von ihnen sind in schweren und mittleren Zuständen.”
Infolge der Angriffe blieben mehrere Stadtviertel von Krywyj Rih, darunter Saksahanskyj und ein Teil von Pokrovske, ohne Strom.
Ein Teil der Heizwerke arbeitet vom Stromnetz, der andere Teil von Generatoren. Allerdings hat eines der großen Heizwerke derzeit keine Stromversorgung aufgrund einer Notabschaltung. Die Wasserversorgung erfolgt in allen Bezirken, wo die Pumpstationen sowohl vom Netz als auch von Generatoren betrieben werden.
Infolge der Notabschaltung der Zugunterstationen wurde der Verkehr der Schnellstraßenbahn auf dem Abschnitt von der Station „Zaritschnaja“ bis zur Station „Maidan Pratsi“ eingestellt. Auch die Routen der Trolleybusse Nr. 9 und Nr. 14 wurden geändert, die jetzt von/zur Haltestelle „Elektrozawodskaja“ verkehren.
Nach Mitternacht hallten während eines Drohnenangriffs in Krywyj Rih Explosionen, und auch in Dnipro waren laute Geräusche zu hören. In der Regionalhauptstadt und den umliegenden Gebieten kam es zu Unterbrechungen der Stromversorgung.
Wir erinnern daran, dass am 8. Januar Russland einen Raketenangriff auf Krywyj Rih durchgeführt hat. Die Besatzer griffen die Stadt mit zwei „Iskander“-Raketen an, wodurch 29 Mehrfamilienhäuser beschädigt wurden. Eine Frau starb, und über 20 Personen wurden verletzt.
Die Angriffe auf Krywyj Rih bestätigen die Eskalation des Konflikts in der Region und beeinträchtigen das Leben der Stadtbewohner. Die lokale Regierung setzt weiterhin Maßnahmen zur Wiederherstellung der Stromversorgung und zur Stabilisierung der Situation in die Wege. Die Lage in der Region bleibt angespannt, und die Anwohner versuchen, sich an die neuen Herausforderungen anzupassen, während sie die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts aufrechterhalten.
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