Massiver Angriff auf Kiew: Tausende Wohnungen ohne Heizung.
Folgen des Angriffs am 3. Februar
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem massiven russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht zum 3. Februar wurden die Heizungsnetze in zwei Stadtteilen schwer getroffen. Infolgedessen sind 1170 Wohnhäuser in den Bezirken Darnyzkyj und Dniprovskyj ohne Wärmeversorgung. Drei Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, der in fünf Stadtteilen erhebliche Zerstörungen verursachte.
Im Dniprovskyj-Bezirk wurden teilweise zerstört:
- ein fünfstöckiges Wohnhaus;
- ein Kindergarten.
Im Darnyzkyj-Bezirk entstanden Schäden an:
- der 26. Etage eines Hochhauses;
- einem Lagergebäude.
Im Schewtschenkivskyj-Bezirk brach in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer aus. Im Bezirk Desnjan skyj wurde ein Verwaltungsgebäude getroffen, und im Bezirk Petschersk wurden eine Tankstelle sowie Stromleitungen beschädigt.
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, erklärte: 'Die Bezirke Darnyzkyj und Dniprovskyj sind größtenteils ohne Heizung aufgrund des nächtlichen Massenangriffs des Feindes auf die Infrastruktur der Hauptstadt.'
Weitreichende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung
Der Angriff unterstreicht, dass der Krieg weiterhin nicht nur die Sicherheit, sondern auch die grundlegende Versorgung der Stadt bedroht. Der Ausfall der Heizung mitten im Winter stellt für die Bewohner, insbesondere für ältere und kranke Menschen, eine extreme Härte dar. Die Reparatur der zerstörten Infrastruktur wird Zeit und erhebliche Ressourcen beanspruchen, was die Lage in der Metropole in den kommenden Tagen weiter verschärfen könnte. Solche Angriffe auf die Lebensadern einer Stadt gehören zu den schwerwiegendsten Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht.
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