Russische MiG-31K mit „Kinzhal“-Raketen über dem Japanischen Meer unterwegs.
Übungsflüge russischer Kampfjets über dem Japanischen Meer
Nach Angaben von TSN.ua: Im Januar 2026 führten russische MiG-31K-Kampfflugzeuge, bestückt mit überschallschnellen „Kinzhal“-Raketen, Manöver über dem Japanischen Meer durch. Dabei absolvierten sie auch Luftbetankungen. Die Aktion war Teil eines militärischen Trainings, das die Fähigkeiten der strategischen Luftstreitkräfte Russlands unter Beweis stellen sollte.
Während der Übung patrouillierten zwei Abfangjäger über dem Meer. Sie änderten ihren Kurs nahe der Küste der japanischen Präfektur Shimane und kehrten anschließend nach Russland zurück. Solche Einsätze zeigen Russlands anhaltende militärische Präsenz in der Region und unterstreichen die Bedeutung strategischer Übungen für die russischen Streitkräfte. Die japanische Luftwaffe beobachtete die Bewegungen der Jets eigenen Angaben zufolge genau.
Russlands militärische Aktivitäten
Die Trainingsflüge fallen in eine Phase zunehmender Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum und verstärkter militärischer Aktivitäten Russlands. Dies könnte bei Nachbarstaaten wie Japan Besorgnis auslösen. Derartige Manöver werden oft als Machtdemonstration gewertet und heben die strategische Bedeutung des Japanischen Meeres für Russlands militärische Planungen hervor.
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