Russland bereitet sich auf den Winter vor: Millionen werden ohne Wärme bleiben wegen abgenutzter Netze.

Russland bereitet sich auf den Winter vor: Millionen werden ohne Wärme bleiben wegen abgenutzter Netze
Russland bereitet sich auf den Winter vor: Millionen werden ohne Wärme bleiben wegen abgenutzter Netze

Schwierigkeiten mit der Wärmeversorgung in russischen Regionen

Nach Angaben von inkorr.com: Russische Regionen stehen vor ernsthaften Problemen bei der Vorbereitung auf die Wintersaison, trotz der Aussagen der Regierung über den 'stabilen Start' der Heizung. Abgenutzte Wärmeleitungsnetze und Mangel an Finanzierung der kommunalen Infrastruktur gefährden die Wärmeversorgung für Millionen von Haushalten, berichtet der Nachrichtendienst.

Das durchschnittliche Alter der Wärmeleitungsnetze in Russland beträgt etwa 40%, in einigen Regionen liegt dieser Wert über 80%. Investitionen in den kommunalen Sektor fehlen praktisch, und Preiserhöhungen verbessern die Qualität der Dienstleistungen nicht.

„Im Sommer blieben ganze Städte ohne Wasserversorgung, im Winter sind Dutzende von Regionen von der Bedrohung der Wärmeversorgung betroffen“, heißt es in dem Bericht.
  • Im Dorf Wysokogornoje in der Region Chabarowsk wurde die Heizperiode im Februar wegen eines Brandes in der Heizungsanlage unterbrochen.
  • In Tomsk behaupten die Beamten, dass sie fast alle Häuser angeschlossen haben, doch in sozialen Netzwerken gibt es viele Beschwerden von frierenden Bewohnern.
  • In Omsk gab die Regierung im Oktober '100% Anschluss' bekannt, doch die Anwohner äußern weiterhin Unmut über das Fehlen von Wärme.
  • In Birobidzhan beschuldigte die lokale Regierung die Bewohner, die Luft aus den Heizkörpern nicht abgelassen und die Kommunalen nicht eingelassen zu haben, weshalb sie frieren.

Probleme mit den Wärmeleitungsnetzen in Russland

Russland sieht sich erneut mit alten Problemen im Bereich der Wärmeversorgung konfrontiert – veraltete Rohre, finanzielle Schwierigkeiten und Verantwortungslosigkeit der Beamten. Doch dieses Mal könnten die Folgen nicht nur die Staatsbediensteten, sondern auch die gewöhnlichen Bürger spüren.

Die Aussage des Leiters des Hauptnachrichtendienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Kyrylo Budanov, unterstreicht, dass internationale Sanktionen gegen Russland ein wirksames Instrument zur Beendigung des Krieges sein könnten. Um jedoch Erfolg zu haben, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden.


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