Ukrainische Aufklärung meldet: Über 300 Angreifer bei gescheitertem Vorstoß auf Zaporischschja vernichtet.

Ukrainische Aufklärung meldet: Über 300 Angreifer bei gescheitertem Vorstoß auf Zaporischschja vernichtet
Ukrainische Aufklärung meldet: Über 300 Angreifer bei gescheitertem Vorstoß auf Zaporischschja vernichtet

Russischer Angriffsversuch im Süden der Ukraine abgewehrt

Nach Angaben von Novyny.live: Ein erneuter Versuch russischer Truppen, ihren Druck auf den Raum Zaporischschja zu erhöhen, ist am 7. März gescheitert. Ukrainische Verteidigungskräfte stoppten den Vorstoß in Zusammenarbeit mit dem Hauptaufklärungsdirektorat (HUR) des Verteidigungsministeriums. Die ukrainischen Einheiten ergriffen wirksame Gegenmaßnahmen, um die feindliche Offensive in diesem Abschnitt zum Stehen zu bringen.

Das 'Spezialeinheit Timur' führt bereits seit drei Monaten Verteidigungsoperationen in diesem Gebiet. Nach Angaben des HUR wurden im Zuge der Gefechte mehr als 300 russische Soldaten getötet und 39 weitere gefangen genommen. Das Hauptaufklärungsdirektorat stellte fest:

„Die Einheiten des HUR haben in Zusammenarbeit mit den ukrainischen Verteidigungskräften den feindlichen Vormarsch auf Zaporischschja in ihrem Verantwortungsbereich gestoppt.“

Präsident Wolodymyr Selenskyj ergänzte, dass Russland im Krieg gegen die Ukraine monatlich über 30.000 Mann verliere. Diese enormen Verlustzahlen unterstreichen die massiven Probleme, mit denen die russische Armee an der Front konfrontiert ist.

Weitreichende ukrainische Gegenangriffe

Parallel dazu griffen ukrainische Streitkräfte am selben Tag, dem 7. März, mit ATACMS- und SCALP-Marschflugkörpern den Flughafen Donezk an. Dies zeigt, dass die Kampfhandlungen sich auf mehrere Frontabschnitte erstrecken. Zudem wurde auf russischem Hoheitsgebiet ein Hafen getroffen, wobei ein Kriegsschiff beschädigt wurde, das zuvor Marschflugkörper des Typs 'Kalibr' auf die Ukraine abgefeuert hatte.

Die jüngsten Ereignisse belegen die anhaltende Widerstandskraft und Handlungsfähigkeit der ukrainischen Truppen. Sie sind nicht nur in der Lage, Angriffe abzuwehren, sondern führen auch gezielte Gegenangriffe in die Tiefe des feindlichen Raums durch.

Das Scheitern der russischen Offensive bei Zaporischschja zeigt die gewachsene Effektivität der ukrainischen Verteidigung. Die hohen Verluste an Mannschaft und Material sowie die Gefangennahme von Soldaten sind ein deutliches Zeichen für den Erfolg der ukrainischen Operationen. Die von Selenskyj genannten monatlichen Verlustzahlen deuten auf eine nachhaltige Schwächung der russischen Angriffskraft hin, die deren weitere Kriegsplanung beeinflussen dürfte. Die gleichzeitigen ukrainischen Schläge gegen weit entfernte Ziele demonstrieren zudem eine strategische Initiative, die für den weiteren Verlauf des Krieges von Bedeutung sein kann.


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