Artillerieangriff auf Cherson fordert vier Todesopfer.

Artillerieangriff auf Cherson fordert vier Todesopfer
Artillerieangriff auf Cherson fordert vier Todesopfer

Zwei Angriffe auf Cherson am 1. März

Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Artilleriebeschuss des Stadtteils Korabelny in Cherson sind am 1. März vier Zivilisten getötet und ein weiterer verletzt worden. Die Angriffe erfolgten in zwei Wellen: um 10:00 Uhr morgens und erneut um 13:20 Uhr nachmittags. Zwei Menschen starben direkt am Ort des Geschehens, zwei weitere erlagen später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Unter den Todesopfern sind zwei ältere Frauen, die sich vor einem Hauseingang aufhielten. Die Gebietsverwaltung Cherson gab dazu bekannt:

„Infolge des russischen Beschusses wurden zwei ältere Frauen getötet, die sich vor einem Hauseingang aufhielten. Zwei weitere Stadtbewohner – eine 85-jährige Frau und ein 63-jähriger Mann – erlitten Explosionstraumata sowie multiple Splitterverletzungen an Kopf und Rumpf. Der Rettungsdienst brachte sie in schwerem Zustand ins Krankenhaus. Kurz darauf wurde bekannt, dass die Verletzten in der Klinik verstarben.“

Ein 58-jähriger Mann erlitt eine Kopfverletzung und wurde stationär aufgenommen. Die Gewalteskalation in der Region zeigt sich auch in einer weiteren Zahl: In der Nacht zum 1. März feuerten russische Truppen 123 Drohnen auf Ziele in der Ukraine ab. Die südlichen Regionen des Landes stehen unter besonders starkem Druck.

Anhaltende Gewalt gegen Zivilisten

Der Beschuss ist Teil einer anhaltenden Eskalation, die die Zivilbevölkerung in bereits stark in Mitleidenschaft gezogenen Städten wie Cherson erneut trifft. Die zunehmende Intensität der Angriffe, einschließlich des massiven Drohneneinsatzes, unterstreicht die prekäre Sicherheitslage für die Menschen vor Ort, die weiterhin unter den Folgen des Krieges leiden.


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