Alte Tanker vor der britischen Küste: Russlands Schattenflotte droht zur Umweltkatastrophe zu werden.
Umweltgefahr durch Russlands 'Schattenflotte'
Nach Angaben von TSN.ua: Vor der Küste Großbritanniens sorgt eine Flotte alter Öltanker für Besorgnis. Russland setzt diese Schiffe ein, um westliche Sanktionen zu umgehen und Öl heimlich zu verkaufen. Die Gefahr einer schweren Ölpest ist real, denn viele dieser Tanker sind in einem schlechten Zustand. Seit rund 20 Jahren nutzt Russland solche Schiffe für seine Zwecke, allein in den letzten zwölf Monaten passierten über 90 dieser Tanker die britischen Gewässer.
Risiken für die Umwelt und wirtschaftliche Folgen
Die eingesetzten Schiffe leiden unter Materialermüdung, Korrosion und strukturellen Schäden durch jahrelangen Einsatz. Westliche Firmen betreiben normalerweise keine Tanker, die älter als 15 Jahre sind. Doch einige dieser Schiffe sind bis zu 27 Jahre alt, und ihre Schäden könnten zum Austritt von zehntausenden Tonnen Öl führen. Im vergangenen Jahr wurde russisches Öl im Wert von bis zu 6,8 Milliarden Pfund durch britische Gewässer transportiert.
Moskau erzielte im letzten Jahr Einnahmen von rund 174 Milliarden Pfund aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe. Fachleute warnen, dass die russische Schattenflotte wie eine 'Zeitbombe' wirkt.
Salim Khan merkt an: 'Es ist nicht die Frage, ob ein verheerender Ölunfall passiert, sondern wann.'Die internationale Gemeinschaft muss dringend handeln, um mögliche Umweltkatastrophen in britischen Gewässern zu verhindern.
Der verstärkte Einsatz alter Öltanker stellt die internationale Staatengemeinschaft vor neue Herausforderungen im Umweltschutz. Eine Verschmutzung der Meere könnte nicht nur das Ökosystem Großbritanniens, sondern auch das der Nachbarländer schwer schädigen. Daher ist es wichtig, dass Behörden und Umweltorganisationen die Überwachung verstärken und Maßnahmen entwickeln, um Unfälle mit diesen Tankern zu vermeiden.
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