Gelder für die Beisetzung von Soldaten wurden veruntreut: Offizielle der Stadtverwaltung von Odessa entlarvt.
In Odessa wurde ein Schema zur Veruntreuung von Haushaltsgeldern entdeckt, die für die Beisetzung von Soldaten bestimmt waren, die im Kampf für die Ukraine gefallen sind. Den Ermittlungen zufolge überzahlten die Täter für Dienstleistungen und verteilten dann die illegal angehäuften Gelder.
“Der kriminelle Mechanismus bestand darin, dass die Beteiligten Verträge zu überhöhten Preisen abschlossen und die erhaltene 'Differenz' untereinander verteilten”, - hieß es in den Ermittlungen.
Infolge der Expertise wurde festgestellt, dass die Verbrecher mehr als die Hälfte der für Statuen in Odessa bereitgestellten Gelder abgezweigt haben. Die Strafverfolgungsbehörden verdächtigen die Organisatoren und Teilnehmer des Schemas und entscheiden, welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden sollen.
Dies ist nicht der erste Fall von Korruption in der ukrainischen Armee - zuvor wurde ein Schema beim Kauf von Militärtechnik aufgedeckt, bei dem ein bestimmtes Unternehmen illegal Aufträge gewann und erhielt.
Die Entdeckung des Korruptionsschemas in Odessa, das mit der Veruntreuung von Haushaltsgeldern für die Beisetzung von Soldaten verbunden ist, ist ein weiteres Beispiel für Verstöße in der ukrainischen Armee. Die Polizei führt bereits Ermittlungen durch und versucht, alle Umstände des Falls zu klären, um geeignete Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Situationen in Zukunft zu ergreifen.
Lesen Sie auch
- Drei Tote bei russischen Angriffen auf Gebiet Dnipropetrowsk und Cherson
- Welle der Naturgewalten: Taifune, Brände und Beben fordern tausende Todesopfer
- Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Häfen in der Region Odessa
- Ukraine erneut unter schwerem Beschuss: Tote und Verletzte, darunter Kinder
- Explosionskatastrophe in Wyschnewe: Selenskyj fordert harte Konsequenzen für Verantwortliche
- Fünf Tote und 30 Verletzte nach Luftangriff auf Sumy – Zahl der Opfer steigt weiter

