15 Milliarden Euro für 800 Kilometer: Rumänien plant Hochgeschwindigkeitszug vom Schwarzen Meer bis zur ungarischen Grenze.
Ehrgeiziges Bahnprojekt in Rumänien
Nach Angaben von Novyny.live: Rumänien treibt ein Großprojekt voran: Auf rund 800 Kilometern soll eine Hochgeschwindigkeitsstrecke entstehen, die das Land von der Küste des Schwarzen Meeres bis zur Grenze zu Ungarn durchquert. Die Gesamtkosten werden auf 15 Milliarden Euro beziffert. Ziel ist es, die Reisegeschwindigkeit und die Qualität des Schienenverkehrs in der Region deutlich zu steigern. Zum Vergleich: Das entspricht Investitionen von durchschnittlich 19 Millionen Euro pro Kilometer.
Das Vorhaben umfasst sowohl die Modernisierung bestehender Gleise als auch den Neubau von Abschnitten. Den Anfang macht die Strecke Bukarest–Câmpina: Hier entsteht eine neue Trasse, auf der Züge bis zu 250 km/h erreichen sollen. Dieses erste Teilstück gilt als wegweisend für den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs im Land.
Bauabschnitte im Überblick
Das Projekt gliedert sich in mehrere Etappen:
- Bukarest–Câmpina
- Brașov – Cluj-Napoca über Târgu Mureș
- Cluj-Napoca – Oradea
- Modernisierung der Strecke Bukarest–Fetești sowie ein neuer Abschnitt nach Constanța
Diese Phasen zielen nicht nur auf höhere Reisegeschwindigkeiten ab, sondern auch auf eine verbesserte Schieneninfrastruktur insgesamt, was wiederum die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ankurbeln soll.
Sollte das Projekt wie geplant umgesetzt werden, könnte es die Verkehrsinfrastruktur Rumäniens grundlegend verändern. Die Hochgeschwindigkeitsverbindung würde wichtige Städte effizient miteinander verknüpfen und sowohl den nationalen als auch den internationalen Verkehr beflügeln. Davon profitieren könnten etwa der Tourismus und das Investitionsklima – denn eine gute Anbindung macht Regionen attraktiver für Besucher und Unternehmen. Langfristig könnte das Vorhaben so zu einem echten Motor für das Wirtschaftswachstum Rumäniens im globalen Wettbewerb werden.
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