Betrug per Messenger: Gericht verurteilt Frau wegen fingierter Ägypten-Reise.

Betrug per Messenger: Gericht verurteilt Frau wegen fingierter Ägypten-Reise
Betrug per Messenger: Gericht verurteilt Frau wegen fingierter Ägypten-Reise

Urteil des Stadtbezirksgerichts Gorodok

Nach Angaben von TSN.ua: Das Stadtbezirksgericht Gorodok in der Oblast Lwiw hat eine Frau verurteilt, die über den Messenger Telegram eine Betrugsmasche aufgebaut hatte. Das Opfer hatte ihr insgesamt 127 400 Hrywnja für einen angeblich organisierten Ägypten-Urlaub überwiesen. Die Angeklagte, eine ortsansässige Frau, hatte den Kontakt zum Geschädigten über den Messenger-Dienst hergestellt und dort ihre betrügerischen Aktivitäten begonnen.

Vorgehensweise der Betrügerin

Die kriminelle Handlung begann Ende Januar 2025, als das Opfer erste Gelder auf das Konto der Angeklagten überwies. In den Folgemonaten Februar, März und April 2025 erhielt die Frau mehrere Zahlungen:

  • Im Februar bewegten sich die Beträge zwischen 3 000 und 30 000 Hrywnja;
  • Im März erfolgte eine Einmalzahlung von 60 000 Hrywnja;
  • Im April leistete das Opfer schließlich finale Einzahlungen von je 11 000 Hrywnja.

Es handelt sich um die erste strafrechtliche Verurteilung der Angeklagten. Sie verfügt über einen unvollendeten Hochschulabschluss und war zum Zeitpunkt der Verhandlung nicht offiziell beschäftigt. Das Gericht wertete ihre Handlungen nach Teil 1, Artikel 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Betrug) und verhängte eine Strafe in Form einer Bewährungsaufsicht von 1 Jahr und 6 Monaten.

Dieser Fall unterstreicht die anhaltende Relevanz von Betrug im digitalen Raum und die Notwendigkeit, bei der Nutzung von Online-Diensten stets wachsam zu sein.

Vor dem Hintergrund zunehmend beliebter Online-Transaktionen fallen immer mehr Menschen Betrügern zum Opfer. Dies zeigt, wie wichtig es ist, in der Bevölkerung das Bewusstsein für mögliche Risiken und Schutzmechanismen zu schärfen. Besonders bei Reisebuchungen über private Kanäle ist größte Vorsicht geboten.


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