Besatzer schlagen vor, Wasser aus den Bergwerken des Donbass zu liefern: warum das nicht funktionieren wird.
Nach Angaben von inkorr.com: Der falsche 'Ministerpräsident der DVR' Andrij Tschertkow hat vorgeschlagen, Bergbauwasser für die Wasserversorgung zu nutzen. Der Vizepräsident der Vereinigung 'Ukrwodokanalgologie' Andrij Nikitin weist jedoch darauf hin, dass diese Idee viele Nachteile hat.
'Bergbauwasser ist eine erschöpfliche Ressource. Es kann schnell erschöpft sein. Außerdem enthält dieses Wasser viele schädliche Verunreinigungen, die ohne teure Umkehrosmoseanlagen sehr schwer zu entfernen sind', erklärte Nikitin.
Selbst wenn es gelingt, dieses Wasser in das System einzubringen, wäre es nur für technische Bedürfnisse geeignet. Ein Mangel an sauberem Trinkwasser könnte zu einer massiven Abwanderung der Bevölkerung aus der Region führen.
'Der finanzielle Aspekt ist ebenfalls sehr wichtig. Selbst der bestehende Tarif für Wasser in den besetzten Gebieten ist weit von den Kosten entfernt, und das System wird subventioniert. Der Bau moderner Kläranlagen würde Millionen von Dollar und Zugang zu europäischen Technologien erfordern, die Russland aufgrund von Sanktionen nicht hat', fügte Nikitin hinzu.
Komplizierte Wassersituation in den besetzten Gebieten des Donbass
In den vorübergehend besetzten Gebieten des Donbass gibt es einen katastrophalen Wassermangel. Die Stauseen sind erschöpft, und die Hauptkanäle sind zu Fronten geworden. Die Besatzungsbehörden stellen offiziell nur ein Viertel der vor dem Krieg verfügbaren Wassermengen zur Verfügung, und diese Ressourcen gehen aufgrund veralteter Infrastrukturen verloren.
Die Einwohner erhalten nur einige Stunden am Tag Wasser, und einige nur einmal pro Woche. Oft erreicht das Wasser die Verbraucher nicht. Die Situation wird durch das bevorstehende Heizsaison kompliziert, in der der Bedarf an großen Wasservorräten steigt.
Die Einführung der Nutzung von Bergbauwasser als Wasserquelle in den besetzten Gebieten des Donbass könnte schwerwiegende Folgen haben. Der Mangel an sauberem Trinkwasser und die Probleme bei der Reinigung des Bergbauwassers könnten die Situation für die Bewohner weiter verschärfen und sie zur Abwanderung aus der Region bewegen. Darüber hinaus werden die finanziellen Kosten für den Bau moderner Kläranlagen erheblich sein, und der Zugang zu europäischen Technologien ist aufgrund von Sanktionen eingeschränkt.
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