Jeder fünfte Verdächtige ist minderjährig: Wie Russland Jugendliche in Europa rekrutiert – und warum die Ukraine Alarm schlägt.

Jeder fünfte Verdächtige ist minderjährig: Wie Russland Jugendliche in Europa rekrutiert – und warum die Ukraine Alarm schlägt
Jeder fünfte Verdächtige ist minderjährig: Wie Russland Jugendliche in Europa rekrutiert – und warum die Ukraine Alarm schlägt

Ukrainischer Geheimdienst warnt vor gezielter Anwerbung von Jugendlichen durch Russland

Nach Angaben von UATV: Im Jahr 2025 waren 21 Prozent aller in der Ukraine festgenommenen Personen, die mit Russland kooperierten, noch nicht volljährig. Das gab der ukrainische Sicherheitsdienst SBU bekannt. Um die Rekrutierung von Jugendlichen durch russische Dienste zu bekämpfen, tauscht sich die Behörde intensiv mit europäischen Partnern aus. Besonders besorgniserregend: Die russischen Strategien zielen gezielt auf junge Menschen ab, die oft über Online-Spiele oder soziale Netzwerke kontaktiert werden.

Konkrete Fälle belegen die Gefahr für Jugendliche in Europa

Ein alarmierender Vorfall ereignete sich in den Niederlanden: Dort wurde ein 17-jähriger Gamer festgenommen, den kremlnahe Hacker angeworben hatten. In Litauen legte 2024 ein ebenfalls 17-jähriger ukrainischer Staatsbürger auf Befehl russischer Geheimdienste ein Ikea-Möbelhaus in Brand. Beide Fälle zeigen, wie junge Menschen zu Straftaten instrumentalisiert werden.

Auch in Lettland wurden Jugendliche rekrutiert – sie verteilten prorussische Flugblätter und griffen Einrichtungen der ukrainischen Diaspora an. Diese Vorfälle sind kein Zufall, sondern Teil einer systematischen Strategie Moskaus, um Einfluss auf die europäische Jugend zu nehmen. Die Lage erfordert ein sofortiges und abgestimmtes Vorgehen aller betroffenen Staaten.

Die wachsende Bedrohung macht deutlich, dass der Schutz junger Menschen vor extremistischer Einflussnahme oberste Priorität haben muss. Eine enge Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und europäischen Sicherheitsbehörden könnte der Schlüssel sein, um solche Rekrutierungen in Zukunft zu verhindern und die Jugend wirksamer zu schützen.


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