Der SBU nannte den russischen Kommandeur, der an der Ermordung von Zivilisten in Kupjansk beteiligt war.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat die Identität eines Militärbeamten der Russischen Föderation festgestellt, der an der Ermordung von drei Zivilisten in der Stadt Kupjansk, Region Charkiw, am 2. Oktober 2025 beteiligt war. Es handelt sich um Andrij Syrotyuk, Kommandeur des 121. Regiments der 68. motorisierten Schützenbrigade der 6. Armee der RF, berichtet Hlavkom unter Berufung auf den SBU.
Essenz des Verbrechens
Nach den Ermittlungen wurde dieses Verbrechen begangen, um die lokale Bevölkerung im Asowschen Meer zu erschrecken. Die Besatzer hatten sich in Zivilkleidung verkleidet und näherten sich unter dem Deckmantel der Zivilbevölkerung den Randgebieten der Stadt. Sie eröffneten das Feuer auf zwei Männer und eine Frau, die versuchten, aus Kupjansk in die Tiefen der Ukraine zu fahren.
Qualifikation des Verbrechens
Die Ermittler qualifizierten diese Tat gemäß Teil 2 Artikel 438 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Kriegsverbrechen, die zum Tod von Menschen führten).
Die umfassende Dokumentation und Beweissammlung für dieses Verbrechen wird fortgesetzt, um die Materialien an den Internationalen Strafgerichtshof zu übergeben. Komplexe Maßnahmen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft der Region Charkiw durchgeführt.
Diskussion der Situation auf staatlicher Ebene
Der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskyj hielt ein Treffen mit dem Leiter des SBU Wasilij Maljuk ab, während dessen die Kampfhandlungen des Dienstes besprochen wurden. Der Staatschef hob die erheblichen Erfolge bei den Operationen des SBU hervor, insbesondere während der Fernangriffe und der Beseitigung von russischen Soldaten.
Maljuk informierte den Präsidenten über die Ergebnisse der Fernangriffe, die von den Kräften des Sicherheitsdienstes durchgeführt werden.
Im Ergebnis der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Person, die drei Zivilisten in Kupjansk ermordete, ein Militär der Russischen Föderation war. Dieses Verbrechen war ein Versuch, Panik unter der lokalen Bevölkerung zu säen und Instabilität im Süden der Ukraine zu provozieren. Die Sicherheitsdienste der Ukraine führen weiterhin eine detaillierte Untersuchung durch und sammeln Beweise für die Übermittlung des Falles an den Internationalen Strafgerichtshof.
Dieser Vorfall hebt erneut die Ernsthaftigkeit der Kriegverbrechen hervor, die in der Ukraine weiterhin begangen werden, und die Bedeutung, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Arbeit des SBU und anderer Strafverfolgungsbehörden in diesem Bereich ist von großer Bedeutung für die Gewährleistung von Gerechtigkeit und den Schutz der Menschenrechte im Land.
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