Ukrainischer Geheimdienst meldet schwere Treffer auf der Krim.
Schläge gegen russische Militärinfrastruktur
Nach Angaben von Novyny.live: In einer nächtlichen Aktion hat der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) Ziele auf der annektierten Halbinsel Krim attackiert. Getroffen wurden laut Berichten unter anderem ein Luftfahrt-Instandsetzungswerk in Jevpatorija sowie militärische Ausrüstung nahe Dschankoj. Bei der Operation handelte es sich um eine koordinierte Serie von Angriffen auf strategisch wichtige Objekte der russischen Streitkräfte.
Die Produktionshallen des 'Jevpatorijaer Luftfahrt-Reparaturwerks' wurden dabei beschädigt oder zerstört. Zudem gelang es, zwei Flugabwehrsysteme vom Typ 'Panzir-S2' auszuschalten. Auf einem Flugfeld wurde eine Aufklärungsdrohne 'Mohadscher-6' getroffen. Weitere Zerstörungen umfassen:
- eine ZU-23-Flugabwehrkanone auf einem LKW;
- zwei Tankfahrzeuge;
- eine Bodenkontrollstation für die Drohne 'Forpost'.
Die Angriffe wurden vom SBU-Spezialoperationszentrum 'Alpha' durchgeführt. Bereits im Februar 2026 hatte sich die Angriffsaktivität ausgeweitet und neben Bodenzielen auch maritime und luftgestützte Einheiten erfasst. Zu den damals getroffenen Objekten gehörten ein Wachboot, ein Hochseeschlepper und ein Hubschrauber des Typs Ka-27, die allesamt zur russischen Militärpräsenz in der Region zählen. Diese gezielten Schläge unterstreichen die fortgesetzte Offensivfähigkeit der Ukraine im besetzten Gebiet.
Die jüngste Operation zeigt die anhaltende Intensivierung ukrainischer Aktivitäten auf der Krim, die als logistisches Drehkreuz und Symbol der russischen Kontrolle gilt. Die Zerstörung von Reparaturkapazitäten und Luftabwehrsystemen kann die operative Nachhaltigkeit der russischen Streitkräfte vor Ort beeinträchtigen. Solche Aktionen deuten auf eine asymmetrische Kriegsführung hin, die darauf abzielt, die Kosten der Besatzung für den Aggressor stetig zu erhöhen und dessen militärische Initiative zu behindern.
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