Gartenschreck Hornissen: Diese Pflanzen locken sie an – und diese vertreiben sie.

Gartenschreck Hornissen: Diese Pflanzen locken sie an – und diese vertreiben sie
Gartenschreck Hornissen: Diese Pflanzen locken sie an – und diese vertreiben sie

Hornissen als Gefahr für die Landwirtschaft

Nach Angaben von TSN.ua: Hornissen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Landwirtschaft dar, da sie Ernten vernichten und Bienen angreifen können. Um diese Insekten zu bekämpfen, ist es entscheidend zu wissen, welche Pflanzen sie anziehen und welche sie im Gegenteil abschrecken. Ein gezielter Einsatz von Pflanzen kann daher helfen, Schäden zu minimieren.

Zu den Pflanzen, die Hornissen anlocken, gehört der Flieder ganz oben auf der Liste. Auch süße Früchte, insbesondere überreife, ziehen die Tiere an. Sie sammeln sich häufig an Obstbäumen wie:

  • Apfelbäumen
  • Birnbäumen
  • Pflaumenbäumen
  • Kirschbäumen

Fallobst am Boden ist ein weiterer Magnet für Hornissen. Auch Weintrauben locken die Insekten wegen ihrer Süße an. Zudem zieht die Sonnenblume Hornissen durch ihren Nektar und ihre Samen an.

Pflanzen, die Hornissen vertreiben

Zum Schutz vor Hornissen können bestimmte Pflanzen eingesetzt werden, die sie abschrecken. Ringelblumen zum Beispiel haben eine vertreibende Wirkung. Weitere natürliche Abwehrmittel sind:

  • Minze
  • Wermut
  • Basilikum
  • Thymian
  • Majoran
  • Rainfarn
  • Storchschnabel
  • Stiefmütterchen

Diese Pflanzen verströmen einen für Hornissen unangenehmen Geruch, was sie zu nützlichen Helfern im Kampf gegen die Schädlinge macht.

Das Wissen um anziehende und abstoßende Pflanzen kann Gärtnern und Agrarfachleuten helfen, Schäden durch Hornissen vorzubeugen. Wer die Vorlieben und Abneigungen der Insekten kennt, kann gezielt gegensteuern.

Die Berücksichtigung des Hornissenverhaltens in der Landwirtschaft kann die Effizienz des Pflanzenanbaus deutlich verbessern. Der Einsatz von abschreckenden Pflanzen reduziert Risiken durch die Schädlinge und schützt gleichzeitig die Bienen, die als wichtige Bestäuber für viele Kulturen unverzichtbar sind. Solche Erkenntnisse könnten die Grundlage für neue agronomische Strategien bilden, die den negativen Einfluss von Hornissen auf die Ernte verringern.


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